Metro Exodus: 4A Games klärt Entwicklerpost
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4A Games hat nun ein offizielles Statement herausgegeben, um den Post eines frustrierten Entwicklers zu klären.
Dass Deep Silver sich mit dem Deal mit Epic Games über die Store Exklusivität von Metro Exodus in die Nesseln gesetzt hat, zeigen die Reaktionen der Fans deutlich. Wie wir gestern berichteten, gehen die Reaktionen so weit, dass nach Boykotts des Spiels gerufen wird. Das hatte den Post eines frustrierten Entwicklers zufolge, der drohte, dass zukünftige Metro Spiele nicht mehr auf PCs erscheinen würden, wenn Fans sich nicht zusammenreißen. Dabei handelt es sich um den Forumpost eines Mitarbeiters von 4A Games und kein offizielles Statement.
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Der offizielle 4A Games Twitter Account postete nun auch ein Statement, das sich von dem Mitarbeiter distanziert. Darin schreibt das Studio unter anderem, dass Metro selbstverständlich weiter für PCs entwickelt werden wird. Weiterhin wird nochmal darauf hingewiesen, dass der Deal von Deep Silver, dem Publisher geschlossen wurde. Auch bittet man darum, entsprechendes Feedback an Deep Silver und nicht die Entwickler zu richten. Weiterhin wird der Deal nochmal als finanzielle Absicherung für die Serie bezeichnet, da Epic Games gut für diese zahlt.
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Was ist das Problem mit dem Deal?
Exklusivdeals sind nichts neues und es ist auch nicht der erste, den Epic Games sich, für ein Jahr, sichert. Der Deal um Metro Exodus aber hat ordentlich für Ärger gesorgt. Warum eigentlich? Die Antwort ist recht einfach. Das Spiel war lange mit einem Launch auf Steam beworben, man konnte das Spiel dort auch vorbestellen und wurde erst einen Monat vor Launch von dort abgezogen. Da Deep Silver wohl mit Gegenwind gerechnet hat, wurde dafür gesorgt, dass Vorbesteller alle Inhalte sogar noch auf Steam erhalten, was die Exklusivität im Epic Games Store noch lächerlicher wirken lässt.
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Und während Konkurrenz für Steam prinzipiell zu befürworten ist, war das wohl der einer der bisher ungeschicktesten Moves in diese Richtung. Das Spiel knapp einen Monat vor Launch die Plattform wechseln zu lassen, konnte nicht gut gehen. Dabei gäbe es auch signifikant bessere Lösungen, wie DansGaming eine bekannte Figur in der Gamingszene, es formuliert. „Hätte ich die Kontrolle, würde ich das Spiel auf Steam erscheinen lassen, weil es so nah am Launch war und würde das nächste Spiel exklusiv machen und es nie auf Steam ankündigen, um die Verwirrung zu vermeiden.“.
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Und er hat damit durchaus recht. Exklusivität ist das geringere Problem. Aber ein Spiel, das eine ganze Weile auf einer Plattform angeboten wurde, plötzlich kurz vor Launch abzuziehen? Was hat Deep Silver erwartet? Jedenfalls kann man nur Mitleid mit den Entwicklern haben, die ihrerseits keinen Einfluss auf Businessentscheidungen haben, und, wie sich gezeigt hat, von der Situation frustriert und überfordert sind.
via Metro Exodus Twitter
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