Mario + Rabbids: Das Feedback von Ubisoft zum letzten Teil sei verletzend für das Team gewesen
Man war sehr geknickt darüber gewesen, aber hat sich mittlerweile erholt.
Manuel ... hat seit dem NES keine Nintendo-Konsole ausgelassen und so zahlreiche Spielereihen wie Super Mario Bros., The Legend of Zelda oder Super Mario Kart von Anfang an erlebt. Im Laufe der Jahre haben jedoch auch Konsolen von Sega, Sony und Microsoft ihren Weg in sein Nintendo-Wohnzimmer gefunden. Für ihn ist jedes Videospiel ein eigenes Kunstwerk, das verstanden werden sollte – daher beschränkt sich seine Begeisterung nicht nur auf ein bestimmtes Genre.
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In einem Interview mit dem Co-Kreierer Davide Soliani erzählt dieser, wie geknickt man bei Ubisoft Milan über die schlechten Verkaufszahlen von Mario + Rabbids: Sparks of Hope gewesen war. Dennoch hat sich das Team erholt und zeigt sich für die Zukunft sehr zuversichtlich.
Finanzupdate
Beim Finanzupdate im Januar 2023 wurde klar, dass die zwei Ubisoft Titel Mario + Rabbids: Sparks of Hope und Just Dance 2023 die Erwartungen nicht erfüllt hatten. Denn die Verkäufe sind überraschend langsamer als erwartet ausgefallen. Trotz hervorragender Kritiken und positivem Feedback der Spieler, als auch einem ambitionierten Marketing Plan waren wir bei Ubisoft Milan über die schwache Performance von Mario + Rabbids: Sparks of Hope überrascht.
Die Auswirkung auf das Team
Dieser Umstand hat bei dem Team Spuren hinterlassen. Man hat sich für dreieinhalb Jahre für dieses Videospiel abgerackert mit der Absicht ein sehr gutes Videospiel zu schaffen. Deshalb wollte keiner dieses Kind derart scheitern sehen. Auch wenn sich Mario + Rabbids: Sparks of Hope langsam verkauft, so verkauft es sich immer noch. Ein Umstand, welches sich das Team immer vor Augen halten muss. Durch interne Diskussionen ist auch die Ansicht über das Ganze besser geworden. Es hat weh getan, aber war auch nicht all zu schlimm. Man denkt das gehöre dazu. Jedes Entwicklerteam ist stolz darauf, an was man arbeitet und deshalb sucht man immer nach positiven Feedback. Besonders in so einer Situation. Deshalb mussten wir auch intern die realistische Situation uns zurechtrücken.
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Die Entwicklung war beim zweiten Teil schwieriger
Die Entwicklung von Sparks of Hope war viel schwieriger als die Entwicklung des ersten Titels Mario + Rabbids: Kingdom Battle, da dieses Mal viel mehr Augen von oben darauf gerichtet waren. Beim ersten Titel hat keiner wirklich versucht Soliani zu stoppen, denn niemand hatte sich viel von dem Titel erwartet. Da aber dieser erste Titel so ein Erfolg gewesen war, hat man sich von der Fortsetzung natürlich mehr erwartet, weshalb die Entwicklung schwieriger gewesen war. Dennoch hatte die Entwicklung des zweiten Teils sehr viel Spaß gemacht. Es sei eine wundervolle Erfahrung gewesen wieder mit Nintendo zu arbeiten. Was Soliani jederzeit wieder tun würde.
Soliani hat letztes Jahr ein neues Entwicklerstudio mit anderen früheren Leitern von Ubisoft Mailand namens Day 4 Night gegründet.
Quelle: videogameschronicle.com
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