Hollow Knight: Silksong im Test: Nach Jahren des Wartens
Vom Meme zum Meisterwerk: Hollow Knight: Silksong zeigt, dass sich Geduld auszahlen kann.
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Michael Weingärtner Michael schreibt seit 2017 leidenschaftlich über Games, Filme und Serien. Als Level-40-Konsolero bringt er nicht nur jahrelange Spielerfahrung mit, sondern auch ein geschultes Auge für Storytelling und Charakterentwicklung. Seine Spezialisierung liegt in der Analyse von Blockbustern, Streaming-Highlights und Gaming-Franchises, wobei er tief in die Lore von Star Wars und Dungeons & Dragons eintaucht. Mit Humor, Fachwissen und einem klaren Blick für Details liefert Michael spannende Einblicke für alle, die Unterhaltung lieben.
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Ich muss diese Review mit einem kleinen Geständnis beginnen: Ich habe Hollow Knight nicht von Tag 1 an wahrgenommen oder überhaupt gespielt. Während viele SpielerInnen bereits Jahre mit dem Hollow Knight auf Abenteuern unterwegs waren, kam ich erst deutlich später dazu. Der Vorteil daran? Die Wartezeit auf Hollow Knight: Silksong war für mich gefühlt deutlich kürzer, eine Pandemie und zahlreiche Regierungswechsel später ist die nervenaufreibende Entwicklungsgeschichte tatsächlich Geschichte und Hollow Knight: Silksong endlich für alle spielbar.
| Release | 4. September 2025 |
| Plattformen | PC, Switch, Xbox, PlayStation |
| Genre | Metroidvania, Action-Adventure |
Vom DLC zur Fortsetzung
Ursprünglich war Silksong nur als DLC zum ersten Teil geplant. Doch was klein begann, wuchs schnell zu einem vollwertigen Sequel heran. Aus dem „Zusatzkapitel“ wurde ein Mammutprojekt, das Fans weltweit in Atem hielt. Aus Gerüchten, Ankündigungen und Verschiebungen entstand eine ganz eigene „Meme-Kultur“. Es gab kaum eine Nintendo Direct, kein Indie-Showcase, ohne dass die Fans fragten: „Und was ist mit Silksong?“ – Dieser Running Gag ging sogar so weit, dass selbst die Entwickler von Team Cherry ihn irgendwann schon ironisch befeuerten.
Dann kam die Gamescom 2025 und die Meme`s wurden Realität. Das mit dem keiner gerechnet hatte wurde Realität und Hollow Knight: Silksong bekam mit dem 4. September 2025 seinen Release Termin. Nach einer derartig langen Wartezeit war die Nachfrage nach dem neuen Indie Titel natürlich riesig. Der Ansturm auf das Spiel war so gigantisch, dass am Release-Tag sowohl Steam und der Nintendo E eShop in die Knie gezwungen wurden.

Hollow Knight: Silksong – Bild: Team Cherry
Doch hat sich diese Ewigkeit gelohnt und wie fühlt sich Hollow Knight: Silksong denn nun an?
Kurz gesagt: anders, aber doch vertraut. Wir schlüpfen diesmal in die Rolle von Hornet, die wir bereits aus dem Vorgänger als mysteriöse Nebenfigur kennen. Ihre Reise führt uns nach Pharloom, ein Reich voller religiöser Untertöne, finsterer Geheimnisse und tödlicher Gegner. Der erste große Unterschied zum Vorgänger wird sehr schnell enthüllt – Denn anders als der stumme Ritter, hat Hornet hat eine „Stimme“ verpasst bekommen. Diese kleine Änderung verleiht der Geschichte mehr Gewicht und Persönlichkeit was mir persönlich ziemlich gut gefallen hat.
Spielerisch wagt Team Cherry auch mutige neue Schritte. War die Thematik Heilung im ersten Teil noch ein sehr frustreiches Thema mit der „Herz für Herz Methode“ – füllt die Lebensanzeige in Silksong gleich drei Herzen auf. Allerdings nur, wenn man für die Dauer der Heilung quasi stillsteht, was man automatisch macht und auch in der Luft möglich ist. Diese scheinbar kleine Änderung bringt eine komplett neue Dynamik ins Kampfsystem. Außerdem bringt Hornet auch ein neues Arsenal an Sub-Waffen mit, die an Bänken angepasst werden können. Diese sorgen für eine enorme Bandbreite an möglichen Spielstilen. Diese Möglichkeiten sind auch dringend nötig, um erfolgreich zu sein. Denn der Schwierigkeitsgrad von Hollow Knight: Silksong hat es in sich.
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Schwierigkeitsgrad: Endboss
Bereits der Vorgänger war gnadenlos und auch Silksong vergibt keine Fehler. Bosse werden hier teilweise zu wahren Geduldsproben, und selbst einfache Gegner können tödlich enden, wenn man nicht aufpasst. Dieses Spiel schenkt einem nichts. Was sich jedoch wie ein wunderbares Geschenk anfühlt, ist der Soundtrack. Hörer unseres Podcasts und Leser früher meiner Reviews wissen bereits, wie wichtig für mich ein guter Soundtrack ist. Christopher Larkin hat für Hollow Knight: Silksong erneut eine Klanglandschaft erschaffen, die perfekter nicht sein könnte. Mal melancholisch, mal bedrohlich aber immer perfekt für die jeweiligen Situationen. Die Musik untermalt die Geschichte perfekt. Wer mit Kopfhörern spielt, wird feststellen, dass die Musik nicht nur begleitet, sondern erzählt.

Hollow Knight: Silksong sieht schneller, härter, besser aus! – (C) Team Cherry
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Fazit zu Hollow Knight: Silksong:
Silksong ist kein 0815 Nachfolger. Die lange Wartezeit und die damit verbundene Unsicherheit, ob es überhaupt erscheinen wird, drückten Silksong bereits vorab eine Riesenbürde auf. Denn mit jedem Jahr, das verging wuchsen natürlich auch die Erwartungen an Hollow Knight:Silksong. Und ja, er liefert ab! Für all jene, die so viel länger warten mussten als ich die erlösende Nachricht: das Warten hat sich gelohnt. Team Cherry hat nicht einfach nur ein weiteres Kapitel geschaffen, sondern ein eigenständiges Meisterwerk zum Leben erweckt. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht für jeden und wird viele möglicherweise auch abschrecken. Doch Fans von Metroidvania Games, die vor einer Herausforderung nicht zurückschrecken, sollten Hollow Knight: Silksong auf jeden Fall eine Chance geben.
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Test-System: PlayStation 5
Fans von Metroidvania Games, die vor einer Herausforderung nicht zurückschrecken, sollten Hollow Knight: Silksong auf jeden Fall eine Chance geben!
- Grafik8
- Sound10
- Gameplay8
- Story8
- Motivation8
- Steuerung8





