Beschiss? – Gran Turismo 7-Spieler „grinden“ Credits, ohne zu spielen
Mit einer Skripttechnik kann man einfach Credits in Gran Turismo 7 holen. Und irgendwie ist den Spielern niemand böse dafür.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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In-Game-Währung von Gran Turismo 7 „farmen“, ohne einen Finger zu rühren? Die neueste Rennspiel-Simulation von Polyphony Digital kommt einfach nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Auf Metacritic hagelt es einen User-Score von 1,8/10, nach den Vorwürfen von „räuberischen Mikrotransaktionen“ und der langen Ausfallzeit zu Patch 1.07, nun veröffentlichen Spieler von Gran Turismo 7 Möglichkeiten, wie man Credits automatisch sammelt. Nicht ganz im Sinne des Erfinders, aber irgendwie hat auch keiner ein Problem damit.
Im Forum von PSNProfiles hat ein User namens Septomor einen Trick gepostet, der es GT7-Spielern ermöglicht, Credits zu farmen, ohne etwas dafür zu machen.
Die Technik verwendet ein Skript, das die Remote Play-Funktion auf PlayStation ausnutzt. Bei Verwendung der Remote Play-App über Windows-Geräte führt das Skript wiederholt dasselbe Rennen aus und generiert dabei Millionen von Credits. Als Spieler muss man dafür eigentlich nicht viel machen.
Gran Turismo 7: bis zu 625.000 Credits pro Stunde
Wer im PlayStation Store nach Gran Turismo 7 Credits sucht, der wird fündig: 100.000 Credits gibt es für €2,49, 750.000 Credits für €9,99 und 2 Millionen Credits für €19,99. Mit dem Skript aus dem Forum kommt man in 8 Stunden zwischen 4,5 bis 5 Millionen Credits, je nach Ladezeit der Konsole.
Spielt man die Sache einen ganzen Tag durch, hat man zwischen 14 und 15 Millionen Credits. Immerhin reden wir hier von einen Wert von 140 Euro, wenn man die selbe Anzahl an GT7-Credits im PS Store kaufen würde.
Nach Patch 1.07 ist es noch schwerer geworden an In-Game-Währung zu kommen
Das Gran Turismo 7 bei Metacritic (und auch wo anders) schlechte Wertungen der Spieler bekommt, kommt nicht von ungefähr. Die Mikrotransaktionen stehen aktuell im Rampenlicht, da die Entwickler anscheinend mehr „echtes Geld“ der Spieler wollen, damit diese Credits-Pakete kaufen, weil man die In-Game-Währung nach Patch 1.07 noch schwieriger verdienen kann. Einfach ausgedrückt scheint es schwieriger denn je zu sein, im Spiel genug Credits zu verdienen, um bessere Autos zu kaufen.
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Gegen das Skript von Septomor (vielen Dank an dieser Stelle an VGC für die Meldung) haben bisher Sony noch Polyphony Digital etwas unternommen. Mit dem Serverausfall und den Änderungen an den Rennauszahlungen haben die Spieler ihren Unmut kundgetan, daher gibt es auch nur wenige Spieler, die diese Möglichkeit an GT7-Credits zu kommen, verteufeln.
Wer auf Scripts und Echtgeld-Einsatz verzichten möchte, der muss rund 20 Stunden in das Spiel investieren, um eines der teuersten Autos in Gran Turismo 7 kaufen zu können. Das dauert viel länger, als in vorherigen Spielen des Franchises.
Gran Turismo 7 ist jetzt für PS5 und PS4 verfügbar. Im DailyGame-Test haben wir nicht wegen den Mikrotransaktionen Punkteabzüge gegeben, sondern wegen anderen „Kleinigkeiten“, die massiv das Spielerlebnis getrübt haben.
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