Google testet angeblich Spiele-Streaming via YouTube

Nach dem Scheitern von Stadia: Google arbeitet anscheinend an einem neuem Gaming-Projekt in Sachen Spiele-Streaming.

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    1. Bild von Markus Bauer

      Markus Bauer: Markus spielt eigentlich schon immer Videogames und hat sich für Webdesign interessiert als es noch gar kein Internet bei ihm daheim gab. Seine Lieblingsgenres sind so unterschiedlich, wie seine Artikel. Am PC spielt Markus am Liebsten Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie. Auf den Konsolen haben es ihm Action-Adventures und Rennspiele angetan. Mit seinen Kindern spielt er aber auch gerne Minecraft oder Rocket League. Seit einigen Jahrzehnten baut Markus auch seine PCs selbst zusammen. Dabei ist es ihm egal ob Intel/Nvidia- oder AMD. Nur nicht gemischt. Das Preis- und Leistungsverhältnis müssen passen. Mit seinem neuesten PC-Projekt musste erstmals ein "Big Tower" herhalten. Irgendwie stieg die Angst die aktuellen Grafikkarten nicht mehr ins PC-Gehäuse zu bekommen.

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Google gibt nicht auf. Laut Berichten zufolge soll ein Produkt getestet werden, namens „Playables“, das es dir ermöglicht, Spiele über YouTube zu zocken: Spiele-Streaming über die Videoplattform.

Laut dem Wall Street Journal (via VGC.com), das sich auf eine interne E-Mail an Mitarbeiter des Mutterunternehmens Google beruft, bietet das neue Produkt namens „Playables“ den Nutzern die Möglichkeit, Spiele auf Mobilgeräten oder Desktop-Computern über die Video-Streaming-Plattform zu spielen. Dabei soll es den Spielern angeblich ermöglichen, Spiele sofort über die YouTube-App auf Mobilgeräten zu spielen, ähnlich wie bei Stadia, nur eben ohne eigene App.

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Nach Google Stadia: Neues Spiele-Streaming-Projekt?

Dies scheint der neueste Versuch von Google zu sein, in die Welt der Videospiele einzusteigen, nach dem Scheitern von Stadia, einer cloudbasierten Plattform, die es den Spielern ermöglichte, ihre Spielebibliothek in Chrome sowie auf Chromecast und ähnlichen Geräten zu streamen.

Es ist derzeit unklar, ob Playables die gleiche Technologie wie Stadia nutzen wird, und auch der Umfang von Playables in Bezug auf die angebotenen Spiele ist zu diesem Zeitpunkt unklar. Google hatte zuvor versucht, die Stadia-Technologie wiederzuverwenden, indem sie sie Drittanbietern wie dem Fitnessgiganten Peloton zur Verfügung stellten, um gamifizierte Versionen ihrer Workouts über die Cloud anzubieten, doch auch das wurde mittlerweile eingestellt.

Bei der Ankündigung der Stadia-Schließungspläne im September 2022 gab Plattform-Manager Phil Harrison zu, dass der Service seit dem Start im November 2019 nicht die erwartete Resonanz bei den Nutzern gefunden hatte.

Sollte an dem Bericht etwas dran sein, hätten GeForce NOW, Amazon Luna, PlayStation Plus und Xbox Cloud Gaming wieder mehr Konkurrenz.

Ob Spiele-Streaming auf YouTube besser funktionieren könnte? Vielleicht werden wir es bald erfahren.

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