God of War (PS4) – Review
Unsere Meinung zu God of War für die PS4
Michael Weingärtner Michael schreibt seit 2017 leidenschaftlich über Games, Filme und Serien. Als Level-40-Konsolero bringt er nicht nur jahrelange Spielerfahrung mit, sondern auch ein geschultes Auge für Storytelling und Charakterentwicklung. Seine Spezialisierung liegt in der Analyse von Blockbustern, Streaming-Highlights und Gaming-Franchises, wobei er tief in die Lore von Star Wars und Dungeons & Dragons eintaucht. Mit Humor, Fachwissen und einem klaren Blick für Details liefert Michael spannende Einblicke für alle, die Unterhaltung lieben.
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Vor bald 13 Jahren machte sich God of War auf um eines der populärsten Videospiel Franchise zu werden. Anno dazu Mals war das Action lastige Antike Setting unverbraucht, frisch und die technische Umsetzung ein ganz großes Stück Game-Geschichte. Der Erfolg des Spartaners lies natürlich auch den Absatz der PS2 ansteigen und die einzig logische Konsequenz daraus waren Sequels.
Polytheismus sei dank
Dieser ermöglichte es Kratos auf seinem Rachefeldzug gegen die griechische Götterwelt mit einer Gegnerschar auszustatten die für 5 Fortsetzungen bzw. Prequels reichen sollte.
Auch wenn GoW daskomplette Genre des Action-Adventuresgeprägt hat war spätestens bei God of War: Ascension die Luft raus. Die Idee mit dem lebendigen Gefängnis war zwar frisch doch konnte nicht darüber hinwegtrösten, dass man intervenieren müsse, wenn man den spartanischen Kriegsgott nicht ganz zu Grabe tragen möchte.
Götterdämmerung auf skandinavisch
Die Jungs und Mädels bei SCE Santa Monica mussten also einen Weg finden der GoWReihe neues Leben einzuhauchen ohne dabei altes und bewährtes, Achtung schlechter Wortwitz… aufs Spiel zu setzen. 5 Jahre nach GoW: Ascensiontreffen wir Kratos nun ein wenig verändert wieder. Mit Vollbart und NUR EINER Axt! bewaffnet hat er sich nach Skandinavien abgesetzt.
Nicht nur der Hipster-Look ist neu
Auch das sonnige und dank Kratos Gottlose Griechenland wurde durch das nordische Skandinavien und dessen Sagen und Götterwelt ersetzt. Doch dass sind nicht die einzigen Erneuerungen die uns im neuen God of War erwarten. Denn Kratos wurde Vater.
Die Asche meiner Mutter
Richtig gelesen Kratos wandert nun nicht mehr allein durch die Videospielgeschichte, sondern hat mit Atreus einen Sohn geschenkt bekommen. Dieser ist nun ständiger Begleiter auf dem Weg den letzten Wunsch seiner Mutter zu erfüllen und ihre Asche über dem höchsten Berg zu verstreuen. Somit haben wir auch ein gemeinsames Ziel und helfen dem Exil-Spartaner und seinem Nachwuchs auf deren Weg.
Wer nun allerdings denkt es handle sich beim neuen Teil von God of War um einen Sonntag Spaziergang durch den nordischen Park hat sich schwer geirrt. Es kommt wie es kommen muss und Kratos hat sich mit seiner Vergangenheit und der eigenen Geschichte auseinander zu setzen, wenn er die kleinste Chance auf eine Zukunft mit seinem Sohn haben will.
Junior ist kein Idiot
Die Ankündigung eines Companion in Form eines Sohnes lies viele Fans bereits beim ersten Trailer nervös zusammenzucken. Doch keine Sorge es gibt Entwarnung. Denn anders als viele andere Companions in der Videospielgeschichte ist Atreus kein Idiot und erweist sich tatsächlich als talentiertes und hilfreiches Kerlchen im Laufe der Geschichte. Ebenso sorgen die vereinzelten „Vater-Sohn“ Momente im Spiel nie für peinliche Momente, sondern fügen sich sehr gut in die Story ein und verleihen ihr extra Tiefe.
God of War nützt die technischen Möglichkeiten der PS4 voll aus
Bereits auf der PS2 war GoW ein Meilenstein hinsichtlich der Cineastischen Erzählweise. Was Sony mit God of War auf der PS4 abliefert ist wieder Blockbuster Stoff vom feinsten. Realistische Gesichtsausdrücke treffen auf wunderschöne flüssige Animationen sowie fabelhafte Umgebungen und das nordische Setting und Kreaturen Aufgebot tut ihren Rest dazu.
Die Grafik beeindruckt, die Performance passt.
Besitzer einer PS4 Pro und eines 4K-Fernseher nutzen sowieso die höhere Auflösung wodurch die Spielwelt noch detailreicher erstrahlt. Wer eine PS4 Pro besitzt, dem lassen die Entwickler die Wahl. 4K Checkerboard und 30 fps mit kleineren Ausnahmen, oder 1080p bei einer Bildrate bis zu 60 fps. Doch egal wie, God of Warmacht technisch einen sehr guten Eindruck.
„Daddys Home“
Aus dem einstigen Action-Adventure wurde ein Top Action-Rollenspiel. Aber ist es auch noch ein echtes und würdiges God of War Spiel? Auf alle Fälle. Die Frischzellen Kur die der Kriegsgott verpasst bekommen hat war eindeutig nötig und das Ergebnis kann sich im wahrten Sinne sehen lassen.
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Die sinnvollen Erweiterungen wie Rüstungsverbesserungen und Skill-System fügen sich tadellos in die Story ein und selbst an die neue Perspektive haben sich alte Hasen recht bald gewöhnt. Die größte Sorge, Atreus, stellt sich als wunderbare Ergänzung heraus und auch die Story des neuen God of Warkann sich sehen lassen.
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FAZIT:
Die grandiose Mischung aus Kampf, Rätsel und Geschicklichkeit im neuen nordischen Look darf man nicht verpasst haben. Die Neuerungen bei der Steuerung tragen sinnvoll zu einem intensiveren Spielerlebnis bei. Wer Action und großes Kino für seine Konsole sucht ist mit God of War bestens bedient.
God of War ist seit dem 20.04.2018 exklusiv für Playstation 4 im Handel erhältlich.
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