Bioshock 4 lebt: Take-Two bestätigt langfristige Pläne für das Franchise
Bioshock 4 befindet sich weiterhin in Entwicklung und bleibt ein wichtiger Bestandteil von Take-Twos langfristiger Release-Strategie.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Nach Jahren nahezu völliger Funkstille gibt es endlich Neuigkeiten für Fans von Bioshock. Während des aktuellen Q2-Finanzberichts für das Geschäftsjahr 2026 (überschattet von der Release-Verschiebung von GTA 6) bestätigte Take-Two Interactive, dass Bioshock 4 aktiv entwickelt wird und zu den sogenannten langfristigen Pipeline-Projekten des Unternehmens gehört. Obwohl keine neuen Bilder, Story-Details oder ein Erscheinungszeitraum genannt wurden, zeigt diese Aussage klar, dass das Franchise alles andere als aufgegeben wurde.
Die Information stammt aus einer offiziellen Telefonkonferenz, in der die Führungsebene des Publishers die aktuelle wirtschaftliche Lage und zukünftige Projekte erläuterte. Für viele Spielerinnen und Spieler bedeutet das vor allem eines: Die Bioshock-Reihe bleibt ein zentraler Bestandteil der Strategie von Take-Two und 2K.
Bioshock (4) bleibt ein Schlüsselprojekt
Karl Slatoff, Präsident von Take-Two Interactive, betonte in der Konferenz, dass Bioshock auch weiterhin als wichtige Kernmarke gesehen wird. Erwähnt wurde das Spiel in einer Reihe mit Großprojekten wie Grand Theft Auto VI, Judas, Project ETHOS und CSR 3. Das zeigt, welchen Stellenwert die Serie intern besitzt. Ein solches Signal ist besonders wichtig, da es jahrelang keine Hinweise auf den Status des Spiels gab.
Für Fans lässt sich daraus ableiten, dass Bioshock 4 nicht nur weitergeführt wird, sondern mit großer strategischer Bedeutung. Das deutet darauf hin, dass 2K und das zuständige Entwicklerteam genügend Zeit und Ressourcen erhalten, um eine Vision umzusetzen, die der Geschichte und dem Stil der Reihe gerecht wird.
Take-Two meldet Rekord-Quartal
Parallel zur Bioshock-Bestätigung konnte Take-Two zudem starke Geschäftszahlen vorweisen. Die Net Bookings im zweiten Quartal beliefen sich auf 1,96 Milliarden US-Dollar, der höchste Wert in einem Q2-Bericht in der Geschichte des Unternehmens. NBA 2K26 sorgte durch hohe Verkaufszahlen und intensives Spielerengagement für starke Ergebnisse. Auch der Mobile-Sektor wächst weiter und Spiele wie Toon Blast oder Color Block Jam verzeichneten erneut Zuwächse.
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Auf PC und Konsole hatten Borderlands 4 und Mafia: The Old Country erfolgreiche Starts und übertrafen interne Erwartungen. Dieses Momentum verschafft Take-Two die Möglichkeit, langfristige Prestigeprojekte wie Bioshock 4 mit Ruhe und Fokus zu entwickeln, statt sie unter Zeitdruck zu veröffentlichen.
Ken Levine nimmt keine Rolle mehr ein
Bioshock-Schöpfer Ken Levine machte jüngst deutlich, dass er nicht an Bioshock 4 beteiligt ist. Zwar betonte er seinen Respekt gegenüber dem Team und der Marke, doch konzentriert er sich vollständig auf seine eigenen kreativen Projekte. Dass das neue Bioshock also von einem anderen Team entwickelt wird, öffnet Raum für neue Impulse und eigene Ideen, statt die alten Strukturen zu wiederholen.
Das lang „verschollene“ Bioshock 4 ist also nicht verschwunden und nicht eingestellt. Das Spiel bleibt ein langfristiges Premiumprojekt innerhalb von Take-Twos Zukunftsplänen. Zwar werden Fans weiterhin Geduld brauchen, doch es gibt endlich wieder Klarheit: Das nächste Kapitel von Bioshock kommt. Nur eben dann, wenn es wirklich bereit ist. Angeblich ist der Titel seit 2019 in Entwicklung (Vorproduktion) und ging seitdem durch die Entwicklungshölle. Angeblich soll es ein exklusiver Startitel der PlayStation 6 werden.
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