Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Ein würdiges letztes Spiel
- Keine besonders herausstechende Grafik
- Solides Kampfsystem
The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV ist der letzte Teil der Trails of Cold Steel-Reihe und vollendet somit das Abenteuer von Rean Schwarzer.
Die Story setzt direkt 2 Wochen nach dem Finale von Trails of Cold Steel III an. Juna, Kurt und Altina erwachen aus dem Koma und stellen fest, dass Rean Schwarzer von seinem Vater gefangen gehalten wird. Juna ist fest entschlossen, Rean zu retten und Osbornes Pläne zu beenden. Sie übernimmt die Klasse VII und reist durch Crossbell und Erebonia, um herauszufinden, was Ouroboros und Osbornes Pläne sind. Sie schaffen es ihn zu retten und sein Herz, das durch den Ogerfluch bereits stark gelitten hat, zu rekonstruieren. Crow ist Rean immer noch treu und beschließt, sich wieder Reans Seite anzuschließen
Ein würdiger Nachfolger
Was mich bei der Trails of Cold Steel-Reihe schon über die ganze Zeit überrascht, ist das die Spiele an sich nicht nachlassen. Was nicht unbedingt den Standard entspricht. Doch Entwickler Nihon Falcom hat innerhalb von nun vier Teilen eine würdige Geschichte nach dem anderen um Rean Schwarzer und Klasse VII entwickelt.
Die Grafik des Spiels ist für ein JRPG angemessen. Es haut einen nicht um, aber das muss auch nicht sein. Das Design hält an seinen Wurzeln fest und das ist auch jetzt in der Zeit wo die Next-Gens auf den Markt kommen nicht dramatisch. Auch eine japanische Synchro ist wie gewohnt dabei, wenn auch kein komplettes Voice-Over vorhanden ist. Eine deutsche Lokalisierung ist nicht dabei. Wer The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV und auch seine Vorgänger spielen möchte, sollte einigermaßen englisch beherrschen um die Story zu verstehen.
Auf in die letzte Schlacht
Das Kampfsystem hat sich nicht groß geändert, wenn man es mit Trails of Cold Steel III vergleicht. Daher war es angenehm schnell hinein zu finden, sofern man wie ich zwischen den Games immer einige Zeit dazwischen hatte. Wie gewohnt können wir aus den unzähligen Charakteren vier Kämpfer in unser aktives Team aufnehmen. Dabei hat jeder andere besondere Fähigkeiten, die sich auf Mitstreiter und Gegner auswirken.
Welcher Charakter angreift, sieht man links in der Timeline. In jedem Turn kann allerdings ein zufälliger Bonus aktiviert werden, der den Spielern das kämpfen vereinfacht. Darunter zum Beispiel Heilung einiger HP oder das erhöhen der kritischen Trefferrate. In jeder Runde muss man sich dazu entscheiden was der Kämpfer tun soll. Darunter kann man sich dazu entscheiden sich zu bewegen, anzugreifen, Arts zu verwenden oder auch Crafts. Craft sind Attacken, die direkt genutzt werden können und stärker sind als normale Angriffe. Sie verbrauche CP, die mittels Verteidigung und Treffern aufgeladen werden. Arts dagegen müssen vom Kämpfer vorbereitet werden. Sie werden erst in der nächsten Runde aktiviert, was bedeutet das man sie strategisch gut verwenden sollte, da sie auch EP (ähnlich der MP) verbrauchen.
Ein Charakter kann einen Gegner nur angreifen, wenn dieser sich in seiner Reichweite befindet. Die Reichweite variiert von Mitglied zu Mitglied. Befindet man sich nicht in der Reichweite, läuft der Charakter automatisch beim Angriffs-Befehl zuerst zum Gegner.

(C) Nihon Falcom
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Man kann zudem jeden Charakter selbst befehligen. Wem das zu ansträngend ist, der kann den Auto-Modus aktivieren. Das Team agiert nun selbstständig und trifft seine Entscheidungen selbst. Das kann vor allem bei starken Gegnern gern in die Hose gehen.
Das angenehme zudem ist, Charaktere können im Kampf ausgetauscht werden. Das verbraucht zwar eine Runde, aber so hat man genug Krieger um gegen besonders harte Gegner zu bestehen. Des weiteren ist auch das Link-System wieder dabei. Die Teammitglieder sind miteinander verlinkt. Unter besonderen Umständen können so starke Angriffe durchgeführt werden. Allerdings hat man für die Entscheidung nur wenige Sekunden zur Verfügung. Burst lässt alle vier Mitglieder angreifen, Rush nur die beiden Charaktere die den Link aktiviert haben und miteinander verbunden sind. Wählt man Assist, dann führt nur der Partner einen angriff aus, der den Link nicht aktiviert hat. Wer mit Wem verlinkt ist, lässt sich jederzeit auch im Kampf ändern.
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Fazit zu The Legend of Heroes: Trails of Cold Steel IV
The Legen dof Heroes: Trails of Cold Steel IV bringt die Reihe würdig zu Ende. Mit gut 70-100 Stunden Spielzeit (je nach Schwierigkeit und wie eifrig man Nebenaufgaben löst) hat man ordentlich was zu tun. Auch die Vorgänger bewegen sich bei ihrer Spielzeit in diesem Bereich. Rean Schwarzer hat viele aufregende Abenteuer erlebt, die uns dem Atem geraubt haben. Die Reihe ist eine derer, die ich JRPG-Fans wirklich nur ans Herz legen kann. Hoffen wir, das Nihon Falcom vielleicht nochmal mit einer neuen The Legend Heroes-Reihe beginnt.
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