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Artikel von René Nikel +
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Wer an SteamOS denkt, hat vermutlich zuerst das Steam Deck vor Augen. Kein Wunder, schließlich setzt Valve bei seinem eigenen Handheld auf AMD-Hardware und genau dort lag bisher auch der Schwerpunkt der Entwicklung. Für Besitzer von Intel-Handhelds gab es dagegen nur wenige Gründe, einen Blick auf das Linux-Betriebssystem zu werfen.

Das könnte sich nun langsam ändern. Mit der aktuellen SteamOS 3.8 Beta baut Valve die Unterstützung für Intel-Hardware weiter aus. Davon könnten nicht nur bestehende Geräte profitieren, sondern auch kommende Handhelds, die auf Intels neue Plattformen setzen.

Besonders interessant ist dabei, dass Valve inzwischen mehrere Geräte außerhalb des eigenen Steam Decks im Blick hat. Berichten zufolge wurden unter anderem Verbesserungen für Intel-Plattformen integriert und die Unterstützung verschiedener MSI Claw Modelle erweitert. Auch weitere Handhelds sollen von den Änderungen profitieren.

SteamOS wird für Intel-Geräte immer spannender

Lange Zeit galten AMD-Handhelds als die bessere Wahl für SteamOS. Viele Intel-Geräte setzten stattdessen auf Windows, da die Linux Unterstützung nicht immer optimal war. Genau hier scheint Valve in den vergangenen Monaten intensiv gearbeitet zu haben.

Das Ziel ist offensichtlich. SteamOS soll nicht mehr ausschließlich auf dem Steam Deck glänzen, sondern sich langfristig als Alternative für verschiedene Gaming-Handhelds etablieren. Je mehr Hersteller auf das Betriebssystem setzen können, desto größer wird die Auswahl für Spieler.

Bild: Valve / Offizielles Steam Deck Press Kit

Bild: Valve / Offizielles Steam Deck Press Kit

Neue Handhelds könnten besonders profitieren

Die Entwicklung kommt zu einem spannenden Zeitpunkt. Intel arbeitet bereits an neuen mobilen Plattformen und Hersteller wie MSI, OneXPlayer oder Acer haben weitere Gaming-Handhelds in Planung.

Sollte Valve die Unterstützung weiter ausbauen, könnten zukünftige Intel-Handhelds erstmals eine echte Alternative zu Windows erhalten. Gerade Gamer, die ein schlankes System ohne unnötige Hintergrundprogramme bevorzugen, dürften diese Entwicklung aufmerksam verfolgen.

Noch ersetzt SteamOS Windows nicht auf jedem Gerät vollständig. Die Richtung, die Valve einschlägt, ist aber klar erkennbar. Für Gamer kann das am Ende nur von Vorteil sein. Mehr Konkurrenz bedeutet oft auch mehr Auswahl und bessere Geräte. Und genau davon profitiert am Ende jeder, der gerne unterwegs spielt.

Intel hatte bisher einen schweren Stand

Das ist durchaus bemerkenswert, denn SteamOS und Linux galten lange Zeit vor allem als Spielwiese für AMD-Hardware. Viele Intel-Handhelds setzten stattdessen auf Windows, da die Unterstützung unter Linux nicht immer optimal war. Entsprechend standen Geräte wie das MSI Claw bei SteamOS bisher eher im Schatten des Steam Deck.

Mit der aktuellen Entwicklung scheint Valve dieses Ungleichgewicht langsam ausgleichen zu wollen. Noch ist unklar, wie weit die Unterstützung in den kommenden Monaten ausgebaut wird. Sollte Valve diesen Weg aber konsequent weitergehen, könnten Intel-Handhelds künftig deutlich interessanter werden als noch vor wenigen Jahren!

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