Steam Deck OLED – Lohnt sich der Wechsel?
Das OLED-System geht bald in dem Verkauf, während der Preis der LCD-Version gesenkt wurde.
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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Sicherlich haben einige die Einbrüche der Steam Server am heutigen Abend mitbekommen, dies dürfte der Preisreduzierung des Steam Decks zu verdanken sein. Denn da ab nächste Woche das Steam Deck OLED bestellt werden kann, beginnt Valve bereits heute die älteren Modelle für einen günstigeren Preis zu verkaufen.
Das neue Deck mit dem OLED Display, kann ab dem 16. November bestellt werden. Dabei kommt Version 1 512 GB und einem Preis von 596€ daher, während die Version 2 1 TB bietet und 679€ kosten wird. Valve verspricht dabei, dass das neue Steam Deck nicht nur ein OLED Display hat, sondern auch weitere Verbesserungen bieten wird.
Was ist der Unterschied?
Neben den höheren Speicherkarten, hat Valve einige weitere Dinge angepasst, die das Steam Deck OLED verbessern sollen. Zunächst ist die Bildschirmauflösung gleich geblieben. Sowohl der LCD- als auch das OLED-Bildschirm haben eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Wobei die 1 TB Version ein entspiegeltes geätztes Glas verwendet. Neu hingegen ist der Akku, welcher von 40-Wattstunden auf 50-Wattstunden geupgradet wurde. Valve verspricht dabei eine längere Spielzeit von 30-50%. Was je nachdem welches Spiel ihr und in welcher Qualität, sowas zwischen 1-3 Stunden bedeuten könnte.
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Ebenfalls sollen die Lüfter besser sein, was sowohl Lautstärke angeht als auch die Kühlung des Innenlebens. Einige Test der OLED Variante, die mittlerweile Online sind, berichten von kaum einer Nennenswerten Verbesserung, was die Lautstärke der Lüfter angeht. Allerdings scheinen sie die Gradzahl bei hoher Belastung um einige Grad runterzuschrauben, was aber die Performanz der Hand-Held nicht wirklich zu verbessern scheint.
Auch die Bildwiederholrate wurde on 60 Hertz auf 90 Hertz angehoben. Auch scheint das Steam Deck OLED ein paar Gramm leichter geworden zu sein, was sich kaum bemerkbar machen würde.
Lohnt es sich auf das OLED-System umzusteigen?
Solltet ihr bereits das Steam Deck besitzen, müsst ihr euch einige Fragen stellen. Das gilt allerdings auch für Jene, die noch kein Steam Deck haben, da der Preis der LCD-Versionen gesenkt wurde. Seht ihr überhaupt einen großen Mehrwehrt im OLED-Display? Reicht euch die Verbesserung der Performanz aus oder benötigt ihr überhaupt eine besser Performanz?
Solltet ihr diese Fragen mit „Ja“ beantworten, könnte ein Wechsel interessant sein. Solltet ihr allerdings mit eurem jetzigen Steam Deck zufrieden sein oder ihr wollt noch mehr Performanz, solltet ihr euch überlegen ob es sich dann nicht eher lohnt, auf ein Steam Deck 2 zu warten. Natürlich ist eine bessere Akkulaufzeit ganz nett, vor allem wenn Triple-A-Titel den Strom wegfressen wie nichts. Doch beachten müsst ihr dabei, dass die Lautstärke der Lüfter sich kaum gebessert zu haben scheinen, auch wenn sie jetzt etwas größer sind.
Letzten Endes, müsst ihr natürlich für euch entscheiden, ob sich der Kauf der OLED Version lohnt oder ob ihr bei der LCD-Variante bleibt, beziehungsweise euch diese zulegt mit dem aktuell gesenkten Preis. Für alle die es Interessiert, der Preis der 256 GB Variante wurde von 549€ auf 419€ gesenkt. Die 64 GB gibt es jetzt für 369 €statt 419 € und die 512 GB bekommt ihr jetzt für 469€ statt 679€.
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Leider scheint es die Limited Edition des Steam Deck OLED nur in Kanada und Amerika zu geben. Was sehr schade ist, denn wenn man sich schon die 1 TB Version holen will, sähe das spezielle Design echt toll aus.
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