PC-Gaming vor weiteren Rückschlag? Gerücht spricht von massiven Rückgang 2026 – alles wegen KI und Knappheit
Ein neuer Bericht warnt: Der PC-Markt könnte 2026 schrumpfen. Speicherknappheit und KI-Fokus verdrängen Gaming-Hardware.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Plausibel! - Die vorliegenden Hinweise wirken stimmig und nachvollziehbar.
Der PC galt jahrelang als sicherer Hafen für Gaming, Kreative und Enthusiasten. Doch nun sorgt ein neues Gerücht aus der Tech-Branche für Unruhe. Laut Einschätzungen eines Industrieanalysten könnte der PC-Markt 2026 um einen hohen einstelligen Prozentwert schrumpfen. Der Grund ist nicht fehlende Nachfrage nach Games, sondern KI, Server und ein drohender Speichermangel.
Auslöser der Diskussion ist ein Interview von PC World / Full Nerd Network, in dem ein Branchenanalyst über die neue NVIDIA-Intel-Partnerschaft spricht. Entgegen mancher Hoffnungen richtet sich diese Kooperation nicht an Gamer, sondern klar an den Server- und KI-Markt.
Der Hintergrund: Großkunden wollen weiterhin x86-Systeme. NVIDIA selbst hatte mit ARM-Server-CPUs Anteile gehalten, verliert diese nun aber an x86-Lösungen, die gemeinsam mit Intel entstehen. Für Gaming ist diese Partnerschaft laut Analyst praktisch irrelevant. NVIDIA dominiert den Laptop-Gaming-Markt bereits mit dedizierten GPUs und sieht dort aktuell keinen strategischen Hebel.
Speicherknappheit trifft (Gaming-)PCs, nicht KI
Der kritischste Punkt: Für 2026 wird eine massive Speicherknappheit erwartet. RAM und andere Speicherkomponenten fließen bevorzugt in KI-Rechenzentren, weil dort das große Geld liegt. Klassische PCs geraten ins Hintertreffen. Gamer müssen irre Preise für RAM und Grafikkarten zahlen. Die Folge: Hersteller zeigen immer weniger Interesse an neuen PC-Produkten. Gaming gilt kurzfristig als stagnierender Markt. Selbst große Namen wie ASUS setzen laut Analyst inzwischen nahezu alles auf KI-Hardware.

Crucial wird 2026 eingestellt. – Bild: Micron – Bildmontage
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Auf Reddit ist die Stimmung explosiv. Viele sprechen offen von einer KI-Blase, die (bald) platzen müsse. Andere ziehen Parallelen zur „Dotcom-Krise“, die Anfang der 2000er für Milliarden-Verluste an Börsen sorgte. Besonders häufig liest man Frust darüber, dass Investitionen in KI fließen, obwohl kaum nachhaltige Gewinne sichtbar sind. Immerhin überlegt ChatGPT schon laut, dass bald Werbung in die Abfragen von Nutzern strömt. Zumindest bei den „kostenlosen Versionen“.
Gleichzeitig gibt es Gegenstimmen: Einige Nutzer bezweifeln, dass der PC-Markt wirklich schrumpfen wird. Sie verweisen auf Steam-Zahlen und das starke Wachstum seit 2020. Ein Rückgang sei möglich, ein echter Einbruch aber nicht garantiert. Mit der „PC-Konsole“ von Valve, der kommenden Steam Machine, könnte der PC-Markt vielleicht stabilisiert werden.
Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, werden neue Gaming-PCs (weiter) teurer, Innovationen langsamer und Hardware-Zyklen länger werden. Große integrierte NVIDIA-GPUs von Intel für Gamer gelten laut Bericht als unwahrscheinlich. Noch ist nichts bestätigt. Doch die Zeichen mehren sich, dass Gaming im PC-Bereich 2026 nicht mehr Priorität Nummer eins ist. KI dominiert Investitionen, Speicher wird knapp und der klassische PC-Gamer zahlt womöglich den Preis. Ob es wirklich zu einem Rückgang kommt, bleibt offen.
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