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Spieletest: Okami HD

Review von

Okami – jeder kennt es, jeder liebt es. Das Game gehört für einige Spieler zu den absoluten Favoriten und wir haben es auf der PlayStation 4 getestet.

Okami erschien erstmals auf der PlayStation 2 im Jahr 2007, daraufhin folgte 2008 die Wii-Version. 2012 bekamen die Fans dann eine HD Auflage für die PlayStation 3. Nun kam Okami erneut für die PlayStation 4, den PC und die Xbox One auf den Markt und ist schärfer denn je. Wer einen 4K-Fernseher besitzt, kann die neue Auflösung in vollen Zügen genießen.

Die Legende von Shiranui und Orochi

Die Story dreht sich um die Sonnengöttin Amaterasu, die Wiedergeburt von Shiranui. Die junge Göttin in Wolfsform muss sich wie ihre Vorgängerin dem Grund alles Übels stellen – Orochi. Orochi ist ein Achtköpfiger Lindwurm, der über das Land Nippon die Dunkelheit verbreitet. Amaterasu muss nun mithilfe von Issun die Pinseltechniken einsammeln um so das Land vom Unheil zu reinigen.

„Ah… Amaterasu. Quelle alles Guten und unser aller Mutter.“

Dabei treffen sie immer wieder auf Susano, der Nachfahre von Nagi. Nagi kämpfte vor rund 100 Jahren zusammen mir Shiranui gegen Orochi und sie besiegten ihn gemeinsam. Auch Amaterasu und Susano müssen sich ihrem gemeinsamen Schicksal stellen, so wie es bereits ihre Vorfahren getan haben.

Nicht alle Menschen können Amaterasus wahre Gestalt sehen

Mit den göttlichen Pinseltechniken gegen das Böse

Ein großer Teil, der wohl zum Erfolg von Okami beigetragen hat, sind die Pinseltechniken. In Okami kann der Spieler 13 Techniken sammeln, mit denen Amaterasu kämpfen und das Unheil vertreiben kann. Der Spieler kann zum Beispiel mit „Restauration“ Brücken wieder aufbauen oder zerstörte Dinge reparieren. Mit „Blühen“ können Bäume wieder zum Leben erweckt werden oder auch tote Blumenbeete.

Bomben können dagegen nicht nur verwendet werden um Wände zu zerstören, sondern auch Gegner erheblichen Schaden zuzufügen. Das gleiche gilt für Kraftstreich. Natürlich kämpft Amaterasu nicht nur mit ihrem Pinsel, sondern auch mit ihrer Waffe die sie auf dem Rücken trägt. Spieler können eine Haupt- und eine Nebenwaffe festlegen. Je nachdem welche Waffe genommen wird, kann mit der Nebenwaffe geschossen oder Angriffe geblockt werden. Zur Verfügung stehen dabei „Spiegel“, „Schwerter“ oder „Perlen“.

Mit eurem Pinsel könnt ihr viele spannende Dinge erleben

Okamis besondere Eigenheiten

„Synchronisiert“ ist das Spiel natürlich auch wieder, obwohl dies wohl das falsche Wort dafür ist. Die Charaktere geben einfach nur ein Genuschel von sich, dass man als normalsterblicher nicht verstehen kann. Doch das ist eines der besonderen Eigenheiten, die Okami ausmacht.

Das Spiel ist ein 3D-Game, das allerdings mit seinem Artstyle sehr an ein 2D Game erinnert. Der Stil ähnelt sehr stark der japanische Tintenmalerei. Neue Gegner werden auch kurz in einer Schriftrolle in diesem Tintenstil vorgestellt. Auch die harten Schatten, so wie die „verschmierten“ Farben sind sehr ungewöhnlich. Vor allem zu der Zeit als Okami das erste Mal auf der PlayStation 2 erschien. Heutzutage hat man ja schon einige Spiele gesehen, die sich an dem Stil von Okami orientieren.

Doch egal ob Umwelt oder Charaktere, alles hat dieses Tinten Feeling und das ist einfach sehr schön anzusehen. Vor allem wenn man die Möglichkeit hat, das Game in 4K zu genießen.

Spieler können gegen Gegner mit Waffen und Pinsel kämpfen

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Solltet ihr, wie ich, bereits in der PlayStation 3 Version die Platin erlangt habt, könnt ihr dies nicht nochmal in der PlayStation 4 Version tun. Leider sind beide Spiele was ihre Trophäen angeht, miteinander verknüpft.

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Fazit

Auch für mich gehört Okami zu den besten Spielen die jemals erschienen sind. Mich hatte das Fieber um die Welt von Amaterasu bereits auf der PlayStation 2 fest im Griff. Okami HD auf der PlayStation 3 war schon mit seiner schöneren Grafik und besseren Auflösung ein Augenschmaus, doch die PlayStation 4 Version hat nochmal ein höheres Level erreicht.

Das Gameplay hat sich nach meiner Meinung nicht groß verändert, nur die Kämpfe erscheinen mit leichter als damals auf der PlayStation 2. Man wird zwar oft in Kämpfe verwickelt und hat auch Bosskämpfe, doch ich hätte mir die Auswahl eines Schwierigkeitgrads gewünscht. 

Ansonsten kann ich allen Fans die Neuauflage nur ans Herz legen, egal ob auf der PlayStation 4, der Xbox One oder dem PC. Okami wird einfach nie Langweilig, egal wie oft ich nun schon gespielt habe. Es gibt einfach so vieles zu entdecken und die Story reißt einen mit.

ReviewWertung

10SCORE

Okami HD auf der PlayStation 3 war schon mit seiner schöneren Grafik und besseren Auflösung ein Augenschmaus, doch die PlayStation 4 Version hat nochmal ein höheres Level erreicht.

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