Minecraft-Schöpfer Notch unterstützt „Stop Killing Games“-Bewegung
Minecraft-Schöpfer Markus „Notch“ Persson unterstützt die EU-Initiative „Stop Killing Games“, die dauerhaften Zugang zu digitalen Spielen fordert.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
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Markus „Notch“ Persson, der Schöpfer von Minecraft, hat sich öffentlich zur EU-Initiative Stop Killing Games geäußert – einer Petition, die sich für den dauerhaften Zugang zu digitalen Spielen einsetzt, selbst wenn deren Online-Dienste eingestellt werden. Mit über 1,3 Millionen Unterschriften hat die Bewegung bereits die Schwelle erreicht, um auf EU-Ebene diskutiert zu werden.
Hier erfährst du, wie du den kostenlosen Superman-Skin in Minecraft erhälst.
Notchs Standpunkt zu Stop Killing Games: Eigentum statt Lizenz
In mehreren Beiträgen auf der Plattform X kritisierte Notch die Praxis großer Publisher, Spiele lediglich als Lizenzen statt als echtes Eigentum zu verkaufen. Sein provokanter Kommentar:
Wenn der Kauf eines Spiels kein Kauf ist, dann ist Raubkopieren auch kein Diebstahl.
Damit stellt er die gängige Geschäftslogik infrage, bei der digitale Käufe nicht mit echter Besitzkontrolle einhergehen. Plattformen wie Steam oder der PlayStation Store verkaufen meist nur Nutzungsrechte – was bedeutet, dass Spieler ihre „gekauften“ Spiele verlieren können, sobald Server abgeschaltet oder Lizenzverträge beendet werden.
Was fordert die Initiative konkret?
Die Petition Stop Killing Games, ins Leben gerufen vom YouTuber Ross Scott (Accursed Farms), zielt auf gesetzliche Regelungen ab, die Publisher verpflichten sollen:
- Spiele auch nach dem Ende des Supports spielbar zu halten
- Offline-Modi oder die Möglichkeit für private Server bereitzustellen
- Die Kontrolle über Servertechnologie nicht exklusiv bei den Studios zu belassen
Notch unterstützt diese Forderungen, hat die Petition jedoch nicht unterschrieben, da er sich als parteiisch sieht und lieber direkt gegen AAA-Studios mit besseren Nutzerbedingungen antreten möchte.
Branchenreaktionen zu Stop Killing Games und gesellschaftliche Debatte
Die Initiative hat eine breite Diskussion ausgelöst:
- Branchenverbände warnen vor wirtschaftlichen Folgen und technischen Herausforderungen.
- Spieler und Entwickler fordern mehr Transparenz und Nutzerrechte.
- Content Creator wie Jacksepticeye und penguinz0 haben die Petition öffentlich unterstützt und ihr Reichweite verliehen.
Notch geht sogar noch weiter: Er fordert, dass Studios die Kontrolle über Server vollständig aufgeben und der Community mehr Verantwortung übertragen – etwa durch Open-Source-Modelle oder Community-Hosting.
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In diesem Beitrag gehen wir noch einmal genauer auf die Initiative ein. Kürzlich sprach auch Gearbox-Chef Randy Pitchford über die Kampagne „Stop Killing Games“.
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