LEAK Xbox-Spiele auf Raten kaufen? Microsoft testet neues Bezahlmodell
Steigende Preise für Hardware und Spiele stellen viele Spieler vor Herausforderungen. Microsoft setzt deshalb künftig auf flexiblere Zahlungsmöglichkeiten.
René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Gaming wird immer teurer. Neue Konsolen, Zubehör und Speicherlösungen kosten inzwischen deutlich mehr als noch vor einigen Jahren. Genau deshalb arbeitet Microsoft offenbar an neuen Möglichkeiten, um größere Anschaffungen für Xbox-Spieler attraktiver zu machen.
Wie mehrere Berichte zeigen, bereitet das Unternehmen eine sogenannte Buy-Now-Pay-Later-Funktion vor. Dabei sollen Käufe über PayPal und Klarna in mehrere Raten aufgeteilt werden können. Entsprechende Hinweise wurden bereits im Xbox-Ökosystem und auf Microsoft-Seiten entdeckt.
Käufe sollen über Wochen oder Monate verteilt werden
Die neuen Optionen könnte es ermöglichen, Konsolen, Controller oder anderes Zubehör nicht mehr komplett auf einmal bezahlen zu müssen. Stattdessen würden die Kosten auf mehrere Wochen oder sogar Monate verteilt.
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Bei PayPal sind beispielsweise vier zinsfreie Zahlungen oder längere Finanzierungsmodelle vorgesehen. Klarna setzt dagegen auf drei Teilzahlungen im Abstand von jeweils 30 Tagen. Microsoft bietet entsprechende Möglichkeiten bereits in anderen Bereichen seines Stores an.
Gerade bei teurer Hardware könnte dies für viele Käufer interessant sein. Schließlich steigen die Preise im Gaming-Bereich seit Jahren kontinuierlich an.

Xbox-Controller – Bild: Anthony / Unsplash
Steigende Kosten setzen die Branche unter Druck
Nicht nur Microsoft spürt die Auswirkungen höherer Kosten. Speicherpreise, Entwicklungskosten und die allgemeine Inflation belasten die gesamte Branche. Gleichzeitig werden neue Geräte immer leistungsfähiger und dadurch auch teurer.
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Vor diesem Hintergrund überrascht es kaum, dass Unternehmen nach neuen Geschäftsmodellen suchen. Bereits zuvor hatte Xbox angedeutet, künftig stärker mit alternativen Finanzierungsmodellen experimentieren zu wollen.
Für Gamer könnte dies den Vorteil haben, dass größere Anschaffungen leichter planbar werden. Kritiker warnen allerdings davor, dass Ratenzahlungen auch zu unüberlegten Käufen verleiten können.
Nicht jeder sieht die Entwicklung positiv
Das Thema sorgt bereits für Diskussionen innerhalb der Community. Während einige Nutzer die größere Flexibilität begrüßen, betrachten andere die Entwicklung kritisch.
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Gerade im Gaming-Bereich besteht die Gefahr, dass Spieler mehr Geld ausgeben, als ursprünglich geplant. Mehrere Experten empfehlen deshalb, solche Angebote verantwortungsvoll zu nutzen und die langfristigen Kosten im Blick zu behalten.
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Gleichzeitig zeigt die Entwicklung aber auch, wie stark sich der Markt verändert. Immer mehr Hersteller versuchen, hohe Einstiegskosten durch alternative Modelle abzufedern.
Microsoft reagiert auf einen veränderten Markt
Noch hat Microsoft keine vollständigen Details zu Regionen oder unterstützten Produkten veröffentlicht. Die Hinweise verdichten sich jedoch, dass das Unternehmen die Funktion in Zukunft breiter ausrollen möchte.
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Sollte sich das Modell durchsetzen, könnten flexible Zahlungsoptionen schon bald ein fester Bestandteil des Xbox-Ökosystems werden.
Fest steht jedenfalls, dass steigende Preise die Branche weiterhin beschäftigen werden. Und Microsoft scheint entschlossen zu sein, darauf mit neuen Ideen zu reagieren.
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