5 Min. lesen
Artikel von Sinan Huemer + unter Mithilfe von KI *.
DailyGame bei Google merken

Werbung

Crytek hat für Hunt: Showdown 1896 wieder einiges vor. Am 8. September startet mit Blood Testament das laut Entwickler größte Ingame-Event des Jahres. Gleichzeitig erscheint Update 2.9 und das bringt nicht einfach nur neue Skins, ein paar Herausforderungen und den nächsten Battle Pass. Diesmal wird tatsächlich an Dingen geschraubt, die wir in praktisch jeder einzelnen Runde merken werden.

Im Mittelpunkt steht das Community-Event „Make Them Bleed“. Alle Spieler sammeln gemeinsam Punkte, indem Monster und Targets erledigt und die neuen Blood Wells genutzt werden. Davon steht künftig einer in jedem Compound. Jedes Team kann einen dieser Blutbrunnen einmal benutzen und bekommt dafür den neuen Burn Trait Siphon. Kostenlos ist der Spaß allerdings nicht… ein Teil der eigenen Gesundheit muss dafür geopfert werden.

Siphon klingt dabei ziemlich genial. Mit dem Trait könnt ihr einen Scarce Trait von einem getöteten gegnerischen Hunter plündern. Siphon verschwindet dabei und wird quasi gegen den gestohlenen Trait eingetauscht. Und.. und… das ist der burner… Es priorisiert Unsterblichkeit! Sollte der Hunter also Unsterblichkeit besitzen, wird Siphon definitiv diesen Trait klauen.

Werbung

Sollte Unsterblichkeit nicht verfügbar sein, hat Necromancer Priorität 2. Und ab dann ist es random.

Hunt: Showdown - (C) Crytek

Hunt: Showdown – (C) Crytek

Hunt Showdown fordert die Community zum Blood Testament

Spannend wird auch der gemeinsame Fortschritt der Community. Blood Testament besteht aus drei Stufen. Nach Abschluss von Stufe eins wird für alle Spieler der neue Blutmond freigeschaltet. Stufe zwei bringt den Trait Chupacabra. Damit könnt ihr Tiere nutzen, um einen verlorenen Health Chunk wiederherzustellen. Danach kann der Trait für zwei Upgrade Points gekauft werden. Somit werden Kühe, Pferde und Hundekäfige zu einer Art Heilquelle.

Werbung

Und Stufe drei? Da hält sich Crytek bewusst bedeckt. Laut Entwickler wartet dort das „wahre neue Grauen“ auf den Bayou. Was genau damit gemeint ist, wissen wir aktuell noch nicht. Und ganz ehrlich… genau so darf man ein Event auch einmal anteasern.

Der Blutmond selbst ist übrigens nicht einfach nur ein roter Filter über der Map. Es gibt zwei dynamische Phasen. Beim Intense Blood Moon bricht rotes Licht durch die Wolken und die Monster werden aggressiver und schneller. Beim Dark Blood Moon ziehen dichte Wolken auf, die Sicht wird schlechter und die Monster verhalten sich wieder normal.

Das könnte vor allem mitten in einem Fight ziemlich unangenehm werden.

Werbung

Hunt Showdown Rotjaw has arrived © Crytek

Hunt Showdown Rotjaw has arrived © Crytek

Neue Shotgun und ordentlich Balancing

Natürlich gibt es auch neues Spielzeug. Die Burgess ist eine lange, faltbare Slide-Action-Schrotflinte mit sechs Schuss. Dazu kommen eine Bayonet-Version und eine Trauma-Variante mit verstärktem Schaft für schwere Nahkampfangriffe. Während des Events werden die Waffen über den Battle Pass freigeschaltet. Danach wandern sie in die normale Waffenprogression.

Fast interessanter sind für mich aber einige Änderungen aus Update 2.9.

Werbung

Der Jagdbogen wird ziemlich hart generft. Seine One-Hit-Reichweite sinkt und auch die Reservemunition wird reduziert. Die Terminus bekommt dagegen mehr Schaden und eine engere Streuung. Slugs werden bei mehreren Waffen günstiger, die LeMat bekommt Hochgeschwindigkeits-Munition und auch Preise von Werkzeugen und Verbrauchsgütern werden angepasst.

Dann kommt endlich eine Änderung, die eigentlich schon ewig überfällig war: Traits können in Loadouts gespeichert werden. Haaaalleeeelujah!

Traits lassen sich nun einem gespeicherten Build zuweisen. Beim Kauf werden entsprechend Hunt Dollars und Upgrade Points fällig. Hier kann man künftig ordentlich Zeit sparen. Und auch das „Vergessen“ von Traits wird endlich der Vergangenheit angehören.

Werbung

Die Suche nach Exits wird auch überarbeitet

Noch drastischer ist die Änderung an der Map. Extraction Points, Supply Points und Scout Towers bleiben künftig standardmäßig versteckt.

Erst ein eingesammelter Hinweis deckt zwei Exits auf. Scouting Maps können bei Supply Points gefunden werden und auch das Fernglas bekommt damit plötzlich wieder einen echten Nutzen, weil es versteckte POIs aufdecken kann.

Das verändert den Ablauf einer Runde tatsächlich ziemlich stark. Einfach zu Matchbeginn auf die Map schauen und bereits planen, welchen Exit man später nehmen könnte? Ist schon lange nicht mehr. Aber nun wird man auch nicht wissen wo man diese aufdecken kann, weil die Landkarten versteckt sind. Hinweise sammeln wird nun die Dewise sein.

Werbung

Auch beim Matchmaking wird nachgebessert. Wer längere Zeit nicht gespielt hat, bekommt über MMR Decay vorübergehend leichtere Matchups. Neue Spieler sollen außerdem über eine sanftere MMR-Kurve geschützt werden, statt plötzlich ab einem bestimmten Rang ins kalte Wasser geworfen zu werden.

Und dann wäre da noch das Thema Cheater. Wird ein Cheater bestätigt, sollen getötete Spieler künftig automatisch Hunt Dollars als Entschädigung bekommen. Erfolgreiche Reports werden ebenfalls bestätigt.

Blood Testament sieht damit auf den ersten Blick wie das nächste große Hunt-Event aus. Update 2.9 ist aber fast spannender. Versteckte Exits, gespeicherte Traits, Anpassungen beim Matchmaking und Änderungen an mehreren Waffen greifen direkt ins normale Spiel ein.

Werbung

Am 8. September wird der Bayou jedenfalls nicht nur blutiger… sondern wahrscheinlich auch ein gutes Stück unberechenbarer.

Hast du einen Fehler entdeckt oder weitere Infos zu diesem Artikel? Dann schick uns gerne dein !

Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.

Kategorie(n)

Mehr entdecken

Weiterlesen