Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Nein, heute ist noch nicht der 1. April. Gabe Newell macht aus Spaß nämlich Ernst: Der Valve-Mitbegründer sprach in einem Interview über die Erforschung von Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCIs) für Videospiele und darüber hinaus. Obwohl er zugibt, dass die Idee, sehr nach Science-Fiction klingt, würden laut ihm Entwickler einen „dummen Fehler“ machen, wenn man diesen Bereich ignoriert.
Im Interview mit 1News aus Neuseeland sprach Newell über das OpenBCI-Headset und der Entwickler von Open Source-Software, um Entwicklern das Verständnis der Signale zu erleichtern, die aus dem Gehirn der Menschen kommen. Die Software könnte irgendwann einmal verstehen, wie der Mensch in einem Videospiel interagieren möchte und es ausführen. So könnte ein Spiel auch seine Geschwindigkeit erhöhen, wenn sich Spieler langweilen. Aber die Idee von Gabe Newell ist noch ehrgeiziger: Er möchte „Signale in das Gehirn der Menschen hineinschreiben, anstatt sie nur zu lesen“.
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Der Valve-Frontmann schlägt vor, dass unsere aktuelle Fähigkeit bestehende Videospiel zu erleben, durch unseren physischen Körper „eingeschränkt“ sei. Die direkte Verbindung eines Spielers mit dem Gehirn könnte noch mehr Möglichkeiten eröffnen. „Die reale Welt wird flach, farblos und verschwommen erscheinen, verglichen mit den Erfahrungen, die Sie im Gehirn der Menschen machen können“, so Newell gegenüber 1News.
Wer arbeitet noch an der Gehirn-Computer-Schnittstellen-Technologie?
Valve hat bereits öfters über seine Arbeiten an Gehirn-Computer-Schnittstellen gesprochen, wie auch bei der Game Developers Conference 2019. Trotz der Möglichkeiten räumt Newell ein, dass es auch zu Risiken kommen kann. Wenn jemand „Schmerzen verspürt“, sei das ein „kompliziertes Thema“. Auch Hacker-Angriffe wären ein Risiko, laut dem Valve-Boss.
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„Niemand möchte sagen:‚ Oh, erinnerst du dich an Bob? Erinnerst du dich, als Bob von der russischen Malware gehackt wurde? Das ist scheiße – rennt er immer noch nackt durch die Wälder?’“, witzelt Gabe Newell. „Die Menschen müssen viel Vertrauen haben, dass dies sichere Systeme sind, die keine langfristigen Gesundheitsrisiken aufweisen.“
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Auch andere Unternehmen forschen derzeit an der Gehirn-Computer-Schnittstelle, wie Facebook. Der Riese im Sozialen Medien-Bereich möchte das Tippen mit dem Gehirn ermöglichen. Auch Elon Musk träumte schon vom „Neuralink„.
Wann diese Technologien tatsächlich zum Einsatz kommen werden ist derzeit nicht abzusehen.
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