Final Fantasy 7 Revelation: Regisseur Naoki Hamaguchi spricht über seine Zukunft nach dem Abschluss der Trilogie
Nach mehr als einem Jahrzehnt Arbeit an der Remake-Trilogie denkt Naoki Hamaguchi bereits über sein nächstes großes Rollenspielprojekt nach.
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
Mit Final Fantasy 7 Revelation steht im Frühjahr 2027 der Abschluss eines der ambitioniertesten Projekte in der Geschichte von Square Enix bevor. Für Regisseur Naoki Hamaguchi bedeutet die Veröffentlichung jedoch nicht nur das Ende einer Trilogie, sondern auch den Abschluss eines Projekts, das das Studio seit mehr als einem Jahrzehnt begleitet.
Während Fans gespannt auf das große Finale der Remake-Reihe warten, hat Hamaguchi nun erstmals darüber gesprochen, woran er nach der Fertigstellung von Final Fantasy 7 Revelation arbeiten möchte.
Die Reise der modernen Neuinterpretation von Final Fantasy 7 begann bereits 2015 mit der legendären Ankündigung auf der E3. Fünf Jahre später erschien mit Final Fantasy 7 Remake der erste Teil, gefolgt von Final Fantasy 7 Rebirth im Jahr 2024.
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Mit Final Fantasy 7 Revelation endet diese Geschichte nun im Frühjahr 2027. Anders als seine Vorgänger erscheint das Spiel zeitgleich für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Switch 2 und PC. Damit verabschiedet sich Square Enix beim Finale von den bisherigen zeitlich begrenzten Exklusivveröffentlichungen.
Für Hamaguchi markiert der Release gleichzeitig den Abschluss eines Projekts, das einen bedeutenden Teil seiner Karriere geprägt hat.
Fans wünschen sich ein Final Fantasy 6 Remake
In einem Interview mit Game Informer wurde Hamaguchi auf die Wünsche vieler Fans angesprochen. Besonders häufig taucht in der Community der Wunsch auf, dass er nach Abschluss der Remake-Trilogie die Leitung eines möglichen Final Fantasy 6 Remakes übernehmen könnte.
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Der Entwickler machte jedoch deutlich, dass dies derzeit nicht sein Fokus ist.
Aktuell konzentriere er sich vollständig darauf, Final Fantasy 7 Revelation fertigzustellen und sicherzustellen, dass die Remake-Reihe in bestmöglicher Form abgeschlossen wird. Gleichzeitig räumte er ein, dass er die zahlreichen Wünsche nach einem Remake von Final Fantasy 6 durchaus wahrnimmt.
Dennoch sieht Hamaguchi ein solches Projekt eher bei anderen Entwicklern innerhalb von Square Enix. Seiner Einschätzung nach könnte ein anderer kreativer Kopf dem Klassiker möglicherweise eine neue Perspektive verleihen.
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Interesse an einer völlig neuen Herausforderung
Statt über weitere Remakes nachzudenken, scheint Hamaguchi bereits den Blick nach vorne zu richten. Der Entwickler erklärte, dass er sich nach dem Abschluss von Final Fantasy 7 Revelation gerne einer neuen Herausforderung im RPG-Bereich widmen würde.
Dabei lässt er bewusst offen, ob es sich um ein weiteres Final Fantasy handeln könnte oder um eine vollkommen neue Marke. Für ihn stehe vor allem die Möglichkeit im Vordergrund, etwas Neues zu erschaffen und sich kreativ weiterzuentwickeln.
Nach Jahren der Arbeit an einer bestehenden Vorlage könnte ein komplett neues Projekt für den Regisseur den nächsten logischen Schritt darstellen. Gerade innerhalb von Square Enix sieht Hamaguchi großes Potenzial für weitere groß angelegte Rollenspiele, die weltweit Spieler begeistern können.
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Bloomberg-Bericht schließt weiteres Remake aus
Wer zwischen den Zeilen bereits Hinweise auf ein anderes Remake-Projekt herauslesen möchte, sollte jedoch vorsichtig sein.
Gegenüber Bloomberg erklärte Hamaguchi bereits deutlich, dass sein nächstes Projekt kein Remake sein werde. Stattdessen könne er sich unterschiedliche Richtungen vorstellen.
Als mögliche Optionen nannte er ein kleineres AA-Projekt, ein neues Final Fantasy-Spiel oder sogar eine komplett neue AAA-Marke. Welche dieser Möglichkeiten letztlich Realität wird, bleibt derzeit offen.
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Die Aussagen zeigen jedoch klar, dass Hamaguchi nach dem Ende der Remake-Trilogie offenbar neue kreative Wege einschlagen möchte, anstatt sich erneut der Neuauflage eines bereits existierenden Spiels zu widmen.
Trotz seines Blicks in die Zukunft bleibt Final Fantasy 7 für Hamaguchi weiterhin ein sehr persönliches Projekt. Erst kürzlich verriet der Regisseur, dass er Final Fantasy 7 Revelation bereits rund 40 Mal durchgespielt habe.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass ihn eine bestimmte Szene mit Cloud noch immer emotional berührt und laut eigener Aussage jedes Mal zu Tränen rührt.
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Diese Aussage verdeutlicht, wie eng Hamaguchi mit der Welt und den Figuren von Final Fantasy 7 verbunden ist. Umso größer dürfte der Druck sein, die Trilogie mit Final Fantasy 7 Revelation zu einem würdigen Abschluss zu bringen.
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