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Filmkritik – Mission Impossible: Fallout

Ihr Auftrag, sollten sie ihn annehmen ...

… produzieren Sie eine Fortsetzung der Mission Impossible-Reihe mit noch nie dagewesenen Stunts und Kamerafahrten und machen sie ihn zum erfolgreichsten Film der Reihe. Mit Mission Impossible: Fallout dürfte das (wieder mal) gelungen sein.



Man mag es kaum glauben doch seit Brian de Palmas erster Mission Impossible im Jahre 1996, sind tatsächlich schon 22 Jahre vergangen und fünf verschiedene Regisseure durften sich an der Franchise schon austoben. Für M:I2 stand Actionmeister John Woo hinter der Kamera wohingegen Reboot-Meister und Mystery Box Erfinder J.J. Abrams für Teil drei verantwortlich war.

McQuarrie, übernehmen Sie!

Fortgesetzt hat die Kinoreihe dann Brad Bird mit Mission: Impossible – Rogue Nation bevor Christopher McQuarrie mit Rogue Nation dass erste mal in der Reihe einen direkten Vorgänger zum heute in den heimischen Kinos startenden Mission Impossible: Fallout produzierte.

Ethan Hunt (Tom Cruise)) soll den Verkauf von Plutonium verhindern. Doch die Terroristengruppe „Die Apostel“, führen Hunt und sein Team in einen Hinterhalt dessen Ausgang katastrophale Auswirkungen hat wodurch die IMF von CIA-Chefin Erica Sloane (Angela Bassett) ihren besten Attentäter August Walker (Henry Cavill), als Wachhund zur Seite gestellt bekommt.

Keiner traut keinem, die echten Intentionen werden bis zum Schluss nicht gelüftet. Der nächste Twist kommt bereits um die Ecke bevor man den anderen noch verdaut hat. Das für die Reihe schon typische neu mischen der Karten der verschiedenen Parteien kann den unachtsamen Zuschauer schon mal den Überblick verlieren lassen.

Actionspektakel hoch 10

Sollten alle Fronten dann doch geklärt sei, präsentiert uns McQuarrie ein im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubendes Finale, dass sich perfekt in den zerklüfteten Bergregionen Kaschmirs abspielt und selbst den zuvor dagewesen Action Sequenzen des Films den Rang an wahnwitziger Action abnimmt.

Verfolgungsjagden, egal ob per Auto oder Motorrad sind in der Mission Impossible Franchise nichts Neues, aber die Geschwindigkeit, die die Beteiligten hier beweisen wenn sie durch eine Großstadt wie Paris rasen ist einfach unglaublich.

Auch der aus dem Trailer bekannte Badezimmer Kampf muss an dieser Stelle erwähnt werden. Einen derart harten „Einführungskampf“ für einen Charakter hat es zuvor noch nicht gegeben und lässt selbst Tom Cruises sonstigen Kampfeskapaden wie einen Sonntag’s-Spaziergang aussehen.

Zum eingespielten Cast rund um Tom Cruise, Rebecca Ferguson, Simon Pegg und Ving Rhames kommt Henry Cavill dazu und beweist selbst in brenzligen Situationen ein Gefühl für Komik. Der Superman Darsteller fügt sich perfekt in den Cast ein und man kann sich nach Mission Impossible: Fallout sehr gut vorstellen das Canvill in Zukunft als neuer James Bond gehandelt werden wird.

Fazit:

Tom Cruise läuft und läuft und läuft … zum Wohle der Welt.

Kaum eine andere Franchise schafft es in ihrer sechsten „Neuauflage“   eine gelungene und spannende Fortsetzung abzuliefern. Auch mit seinen 56 Jahren weiß Tom Cruise als Ethan Hunt noch zu überzeugen. Die Tatsache das der Charakter auch endlich ein wenig tiefe verpasst bekommt tut der Filmreihe sehr gut. Mission: Impossible – Fallout bietet ein Actionfeuerwerk der Extraklasse und macht dem an sich heißen (Kino) Sommer noch einmal richtig Dampf. Action, Spass und Spannung die die Laufzeit von mehr als 2,5 Stunden nicht eine Sekunde zu lange wirken lassen. McQuarrie liefert mit der ersten echten Fortsetzung der Franchise den wohl besten Teil der Serie ab den man als Fan auf keinen Fall verpassen darf.

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