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Artikel von Tim + unter Mithilfe von KI *.

Wenn du EA Sports FC 26 spielst und den englischen Kommentar eingeschaltet hast, hörst du Guy Mowbray. Der britische Sportkommentator ist seit FC 24 die Hauptstimme des Spiels. Was viele nicht wissen: Ein Teil dessen, was du hörst, wurde nicht von ihm selbst eingesprochen, sondern von einer KI-Version seiner Stimme, die er ausdrücklich genehmigt hat. Das hat Mowbray jetzt in einem Interview mit der BBC öffentlich gemacht und damit eine Diskussion ausgelöst, die größer ist, als sie auf den ersten Blick wirkt.

Warum braucht ein Fußballspiel überhaupt so viel Sprachaufnahmen?

Um das zu verstehen, muss man sich klarmachen, was ein modernes Fußballspiel wie EA Sports FC tatsächlich an Audio-Material benötigt. Das Spiel enthält laut EA über 20.000 lizenzierte Profis aus mehr als 750 Vereinen und 35 Ligen weltweit. Jeder dieser Spielernamen muss nicht nur einmal eingesprochen werden, sondern in verschiedenen Betonungen. Anders klingend bei einer Ballannahme, beim Torschuss, beim Treffer. Multipliziert man das mit tausenden Namen, entsteht ein schier endloser Berg an Aufnahmematerial.

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Mowbray beschreibt seinen Alltag dafür als intensiv. Er steht in der Regel von November bis Anfang Juli wöchentlich im Aufnahmestudio, fast acht Monate im Jahr, Woche für Woche. Die repetitivste Aufgabe dabei: Spielernamen. Hunderte, manchmal tausende pro Session.

Die Lösung: KI mit Einverständnis

Genau an diesem Punkt setzt der Einsatz von KI an. EA hat gemeinsam mit Mowbray eine digitale Replikation seiner Stimme erstellt. Man spricht dabei von Voice Replication, also dem technischen Nachbilden einer Stimme auf Basis von bestehenden Aufnahmen. Mit dieser KI-Stimme werden gezielt einzelne Spielernamen eingesprochen, die andernfalls Stunden an Studiozeit in Anspruch nehmen würden. Die entscheidende Information dabei.

Mowbray hat dieser Nutzung aktiv zugestimmt. Es ist keine heimliche Automatisierung hinter dem Rücken des Sprechers, sondern eine bewusste Vereinbarung.

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EA selbst betonte gegenüber der BBC, KI sei seit Jahren Teil der Entwicklungsprozesse, von Animationen bis hin zu Gameplay-Systemen. Beim Kommentar und bei redaktionellen Inhalten arbeite man aber stets mit echten Talenten zusammen, nicht als Ersatz, sondern als Unterstützung.

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