Apple Arcade: Geringe Nutzung und schwache Gewinne – steht der Dienst vor dem Aus?
Apple Arcade kämpft um Aufmerksamkeit im Gaming-Markt. Das Interesse an dem Abo-Dienst kann als gering bezeichnet werden.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Apple Arcade sollte den Mobile-Gaming-Markt revolutionieren, doch die Realität sieht anders aus. Der Abo-Dienst kämpft mit niedrigen Nutzerzahlen und geringen Einnahmen. Ein Insider verriet nun, dass Apple Arcade im ersten Jahr nach dem Start 2019 nur zwei Millionen Nutzer hatte – und davon waren 25 Prozent nur Testnutzer.
Ohne das Apple One-Bundle, das Apple Arcade mit anderen Diensten wie Apple Music und iCloud bündelt, wäre der Gaming-Service wahrscheinlich nicht profitabel. Doch warum ist das Interesse so gering?
Trotz einer wachsenden Anzahl an Spielen kann Apple Arcade nicht mit den großen Gaming-Plattformen mithalten. Viele Spieler sind bereits an kostenlose Mobile-Games mit In-App-Käufen gewöhnt oder nutzen Konsolen- und PC-Abos wie den Xbox Game Pass.
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Ein weiteres Problem: Apple Arcade bietet keine großen Marken oder Blockbuster-Games, die Nutzer langfristig binden. Während Dienste wie Xbox Game Pass und PlayStation Plus exklusive AAA-Titel bieten, setzt Apple Arcade auf Indie-lastige Mobile-Spiele – ein Konzept, das offenbar nicht aufgeht.
Auch andere Apple-Dienste kämpfen mit Problemen
Nicht nur Apple Arcade hat mit niedrigen Nutzerzahlen zu kämpfen. Laut Insidern (via TheInformation.com) läuft es auch für Apple News+ und Apple Fitness+ schlecht. Besonders bei Apple News+ sei die Zahl der monatlich aktiven Nutzer im niedrigen einstelligen Millionenbereich – für einen globalen Dienst ist das enttäuschend.
Zudem sind die Verkäufe von digitalen Büchern im iTunes Store zurückgegangen. Diese schwache Performance hat bereits Konsequenzen: Apple musste in den Abteilungen von Apple News+ und Apple Books Mitarbeiter entlassen.
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Bis auf die etablierten Produkte (iPhone, iPad) läuft es für Apple nicht sonderlich. Auch die Vision Pro scheiterte. Die Produktion wurde eingestellt. – Bild: Apple
Kann Apple Arcade noch gerettet werden?
Apple setzt weiterhin auf sein Apple One-Bundle, um die Dienste attraktiver zu machen. Doch ob das langfristig ausreicht, ist fraglich. Ohne große exklusive Titel und eine stärkere Nutzerbindung bleibt Apple Arcade in einer schwierigen Lage.
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Die Konkurrenz ist enorm, und wenn Apple keine radikale Strategieänderung vornimmt, könnte der Dienst in den nächsten Jahren endgültig scheitern. Fans von Mobile-Gaming dürften dann weiterhin eher auf etablierte Free-to-Play-Spiele oder andere Abo-Modelle setzen.
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