Neuer 3DMark-Test fordert selbst High-End-Grafikkarten und zeigt wohin sich PC-Gaming entwickelt
UL Benchmarks erweitert 3DMark um einen neuen Grafiktest mit modernen Rendering-Technologien. Besonders aktuelle Grafikkarten müssen zeigen, wie gut sie mit Pathtracing, Raytracing und Frame Generation umgehen können.
René Nikel Seit Dino Wars oder North & South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, meine Leidenschaft für Videospiele allerdings nicht. Bereits mit fünf Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich nur um einen kleinen Indie Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zur Grundausstattung. Seit mittlerweile fast zehn Jahren verbinde ich meine Begeisterung für Videospiele außerdem mit dem Gaming Journalismus.
Wer einen neuen Gaming-PC baut oder seine Grafikkarte übertakten möchte, kommt an 3DMark kaum vorbei. Seit Jahren gehört die Benchmark-Suite zu den wichtigsten Werkzeugen, wenn es darum geht, die Leistung moderner Hardware objektiv miteinander zu vergleichen. Nun erhält das Programm einen weiteren Test, der aktuelle Grafikkarten stärker fordert als viele seiner Vorgänger.
Mit dem neuen DXR Feature Test möchte UL Benchmarks zeigen, wie gut moderne GPUs komplexe Grafiktechnologien wie Pathtracing, Raytracing und aktuelle Rendering-Verfahren bewältigen. Gerade in Zeiten immer anspruchsvollerer Spiele dürfte dieser Benchmark für viele PC-Spieler interessant werden.
Moderne Spiele verlangen immer mehr
Noch vor wenigen Jahren galt Raytracing als besondere Zusatzfunktion, die nur in wenigen Spielen zum Einsatz kam. Inzwischen gehört die Technologie bei vielen großen AAA-Titeln längst zum Standard.
Mit Pathtracing geht die Entwicklung sogar noch einen Schritt weiter. Dabei werden Licht, Schatten und Reflexionen deutlich realistischer berechnet, wodurch Spiele wesentlich authentischer wirken können. Gleichzeitig steigt aber auch die Belastung für die Grafikkarte erheblich.
Genau an diesem Punkt setzt der neue 3DMark-Test an. Statt klassische Rastergrafik zu bewerten, konzentriert sich der Benchmark gezielt auf moderne Rendering-Technologien.
Nicht jede Grafikkarte wird gleich gut abschneiden
Der neue Benchmark dürfte vor allem Besitzern aktueller Hardware interessante Vergleichswerte liefern. Besonders Grafikkarten der Nvidia-RTX-Serie sowie AMDs aktuelle Radeon-Modelle profitieren von spezieller Hardware für Raytracing-Berechnungen.
Wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Generationen tatsächlich ausfallen, dürfte einer der spannendsten Aspekte des neuen Tests sein. Gerade ältere Grafikkarten könnten bei Pathtracing deutlich schneller an ihre Grenzen stoßen als viele Spieler erwarten.
Dadurch eignet sich der Benchmark nicht nur für Leistungstests, sondern auch als Orientierungshilfe vor einem möglichen Hardware-Upgrade.
Frame Generation spielt eine immer größere Rolle
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf modernen Technologien wie Frame Generation. Sowohl Nvidia als auch AMD setzen inzwischen auf KI-gestützte Verfahren, um zusätzliche Bilder zwischen zwei berechneten Frames zu erzeugen.
Diese Technologien gewinnen zunehmend an Bedeutung, da moderne Spiele immer höhere Anforderungen an die Hardware stellen. Gleichzeitig zeigen sie aber auch, dass rohe Rechenleistung allein längst nicht mehr über die tatsächliche Gaming-Leistung entscheidet.
Der neue 3DMark-Test trägt dieser Entwicklung Rechnung und berücksichtigt moderne Grafiktechnologien deutlich stärker als ältere Benchmarks.

Grafikkarten – Bild: Pixabay / Pexels
Ein Werkzeug für Spieler und Hardware-Enthusiasten
3DMark richtet sich längst nicht nur an professionelle Tester oder Hardware-Redaktionen. Auch viele PC-Spieler nutzen die Software, um die Stabilität eines neuen Systems zu überprüfen oder verschiedene Einstellungen miteinander zu vergleichen.
Gerade nach dem Einbau einer neuen Grafikkarte oder eines neuen Prozessors gehört ein Benchmark für viele Enthusiasten inzwischen zum Standard. Einheitliche Tests erleichtern außerdem den Vergleich verschiedener Systeme und sorgen für nachvollziehbare Ergebnisse.
Mit dem neuen DXR Feature Test erweitert UL Benchmarks diese Möglichkeiten um einen Bereich, der in den kommenden Jahren immer wichtiger werden dürfte.
Die Zukunft gehört anspruchsvolleren Grafiktechnologien
Die Entwicklung moderner Spiele zeigt bereits heute klar in eine Richtung. Raytracing wird immer häufiger eingesetzt und Pathtracing findet zunehmend seinen Weg in aktuelle Blockbuster.
Für Grafikkarten bedeutet das steigende Anforderungen. Gleichzeitig wachsen die Unterschiede zwischen älteren und aktuellen GPU-Generationen weiter an. Moderne Upscaling-Verfahren und KI-gestützte Technologien werden deshalb künftig eine noch größere Rolle spielen.
Ein Benchmark, der genau diese Bereiche untersucht, könnte für viele Käufer deutlich aussagekräftiger sein als klassische Leistungstests vergangener Jahre.
Neue Vergleichswerte für die nächste Hardware-Generation
Mit dem neuen 3DMark-Benchmark reagiert UL Benchmarks auf die aktuellen Entwicklungen im Gaming-Markt. Moderne Spiele nutzen immer komplexere Grafiktechnologien und verlangen der Hardware deutlich mehr ab als noch vor wenigen Jahren.
Für PC-Spieler bedeutet das vor allem eines: Wer seine Grafikkarte optimal auslasten oder verschiedene Modelle vergleichen möchte, erhält künftig ein weiteres Werkzeug mit praxisnahen Ergebnissen. Gleichzeitig dürfte der Benchmark zeigen, wie groß der Abstand zwischen älteren GPUs und aktuellen High-End-Modellen inzwischen tatsächlich geworden ist.
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