The Suicide of Rachel Foster – Review
Gefangen in der Vergangenheit
Die Videospielebranche im Umbruch – PS5 Disc-Aus und Xbox Reset
Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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The Suicide of Rachel Foster ist ein neues Mystery Game, welches die Geschichte eine junger Frau erzählt die mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird.
Die Story dreht sich um Nicole, dir nach dem Tot ihrer Mutter und ihres Vaters in das bereits seit einiger Zeit geschlossene Familienhotel zurückkehrt. Eigentlich möchte sie dort mit ihrem Anwalt nur ein paar Dinge klären, was den Verkauf des Gebäudes angeht. Doch ein Schneesturm sorgt dafür, dass sie für einige Nächte im Hotel bleiben muss. In dieser Zeit wird sie von Erinnerungen an ihre Kindheit eingeholt und kommt einem dunklen Geheimnis ihrer Familie auf die Spur.
Mytery mit einem Hauch Horror
Der Spieler steuert Nicole aus der Ego-Perspektive und kann dabei das sich über 4 Stockwerke erstreckte Gebäude bewegen. An ihrer Seite steht ein Herr am Telefon, Irving, von FEMA. Dieser hilft ihr dabei, die Tage im eingeschneiten Hotel zu überstehen. Dabei bauen beide eine freundschaftliche Beziehung zueinander auf und Nicole offenbart ihm nach und nach was früher im Hotel vorgefallen war.
Der großteils des Spiels besteht daraus, Hinweise zu finden und diverse Aufgaben zu erledigen. Als der Strom ausfällt, schleichen sich auch ein paar Gruselelemente ein, auf denen allerdings nicht der Fokus liegt. Die Geschichte wird dabei Episodenhaft erzählt. Jeden Tag gibt es neue Dinge zu erledigen, wobei einige doch relativ kurz ausfallen und mit kurz meine ich, abgefrühstückt in weniger als 15 Minuten. Dementsprechend begrenzt sich die Spielzeit von The Suicide of Rachel Foster auf rund 4-5 Stunden. Das ist für den Preis von 16,99€ noch im Rahmen des annehmbaren.
Fotorealistische Grafik
Was das Spiel ebenfalls Eindrucksvoll macht, ist die fantastische Grafik die sehr nah am Fotorealismus ist. Gepaart mit der dunklen Story und der teilweise gruseligen Soundkulisse schafft es das Game auch ohne den Einsatz von Gegnern einen waren Horrorgenuss zu erzeugen. Dementsprechend ist es im Game natürlich nicht möglich zu sterben. Ein Game Over gibt es also nicht. Neben den Mystery, Horror und Exploring Elementen die einen durch das eindrucksvolle und riesige Hotel führt, können Spieler auch eigene diverse Dialog Entscheidungen treffen. Dieses war für mich allerdings sehr unausgereift. Teilweise waren die Antworten, die Nicole gab nicht annähernd an dem dran was in der Option stand. Zudem sind ein Großteil ihrer Antworten sehr gereizt und bissig. Was dafür sorgte, dass es mir ziemlich schwer viel wirkliche Empathie für sie aufbauen – und das trotz ihrer tragischen Hintergrundgeschichte.
Eine Sache muss ich ebenfalls bedauerlichweise negativ hervorheben. Obwohl Nicole sich in einem Hotel bewegt, dass ihr gehört, sind viele Räume nicht begehbar. Ein großteil der Hotelzimmer sind abgeschlossen, welche auch mit dem Master Key nicht geöffnet werden können. Es wäre schon gewesen, bei so vielen Räumen etwas mehr Freiheit zu haben, sich dort umzusehen und eventuell alternative Dinge zu entdecken. Das hat teilweise doch sehr eingeschränkt, wenn man sich durch den 2. und 3. Stock bewegte. Da der Spieler dort überwiegend nur doch die Flure eiert.
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Fazit
The Suicide of Rachel Foster ist ein sehr gutes narratives Mystery-Game, das sicher auch für einige Horrorfans interessant sein könnte. Die Geschichte ist düster, die Grafik wunderschön anzusehen und es gibt viele Orte die erkundet werden können. Einige der Tage, die sie dort verbringt fallen sehr kurz aus. Sicherlich hätte man dort noch etwas mehr aus der Story heraus holen können. Vor allem hätte man alle Räume frei begehbar gemacht. Aber alles im allen, ist das Spiel sehr gelungen.
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Bisher ist es allerdings erstmal nur auf dem PC spielbar. Konsolenspieler müssten dementsprechend warten oder gar ganz auf das Game verzichten.
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Ein gut gelungenes Game mit narrativem Tiefgang
- Grafik10
- Sound9
- Gameplay6
- Motivation6
- Steuerung8





