Schwedische Spieleentwickler brachten es 2018 auf über 2 Milliarden US-Dollar Umsatz

Nicht nur IKEA-Möbel bauen die Schweden vor ...

Den schwedischen Spieleentwicklern geht es sehr gut: Sie erzielten allein 2018 einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 33% gegenüber 2017 entspricht. In der europäischen Nation beschäftigt die Branche mehr Menschen als je zuvor.

GamesIndustry.biz hat über einige Zahlen berichtet, die über die Spieleindustrie in Schweden veröffentlicht wurden. Obwohl ihre Einnahmen ziemlich solide sind und sie mittlerweile über 8.000 Mitarbeiter im ganzen Land beschäftigen, sind sie auch auf einige Nachteile gestoßen. Der Gewinn ist gegenüber dem Vorjahr um 25% gesunken.

Schwedische Entwickler investieren in die Zukunft

Die Gewinne der schwedischen Spieleentwickler sind nicht unbedingt schlecht. Einfach ausgedrückt, Gewinn ist jedes Geld, das nach den Ausgaben übrig bleibt. Reinvestitionen, langfristige Kosten, die Eröffnung neuer Büros und viele andere Faktoren könnten zu insgesamt niedrigeren Gewinnen führen, ohne dass dies zwangsläufig einen Abschwung in der Branche bedeuten würde. Angesichts der Gründung von 11% mehr Entwicklungsunternehmen und 48% mehr Mitarbeitern seit 2017 ist es möglich, dass ein großer Teil dieses Geldes in neue Büros fließt und die Kosten für die Einstellung neuer Mitarbeiter trägt.

Während sich viele der größten Entwickler in den Vereinigten Staaten, Japan oder Südkorea befinden, steht das kleine Schweden ausgezeichnet da. Immerhin ist es die Nation, die die Firma Mojang von Markus „Notch“ Persson hervorgebracht hat, die hinter Minecraft steht. Dem meistverkauften Videospiel unserer Zeit.

Avalanche Studios, EA DICE, King, Paradox Interactive und andere ähnlich große Unternehmen nennen Schweden ihre Heimat. Auch im eSports hat Schweden immer wieder Größen vorzuzeigen. Gaming in Schweden ist ein fixer Bestandteil der Wirtschaft. Nicht nur Papier und IKEA-Möbel stammen von dort.

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