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Artikel von Eva +
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Die SAW-Reihe wagt einen neuen Schritt in die Welt der Videospiele. Publisher Bloober Team sowie die Entwickler Broken Mirror Games und Anshar Studios haben mit SAW: Genesis ein neues Horror-Spiel angekündigt, das auf asymmetrischen Multiplayer setzt. Der Titel erscheint zunächst im Early Access für PC über Steam und versetzt Spieler in eine düstere Welt voller Fallen, schwieriger Entscheidungen und psychologischer Belastungen.

Statt eines klassischen Horror-Abenteuers erwartet Fans diesmal ein 3-gegen-1-Erlebnis, das von den bekannten Themen der Filmreihe inspiriert wurde. Schmerz, Opferbereitschaft und moralische Entscheidungen stehen dabei erneut im Mittelpunkt.

Die Handlung von SAW: Genesis spielt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. In dieser düsteren Epoche treten Spieler auf einer von zwei Seiten gegeneinander an. Während drei Teilnehmer als sogenannte Angeklagte ums Überleben kämpfen, übernimmt ein vierter Spieler die Rolle des Richters.

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Der Richter gilt als früher Anhänger von Jigsaws Philosophie und sieht Schmerz als Weg zur Läuterung. Seine Aufgabe besteht nicht darin, die Gegner direkt zu töten. Stattdessen manipuliert er die Umgebung, kontrolliert Fallen und zwingt die Angeklagten immer wieder zu schwierigen Entscheidungen.

Damit unterscheidet sich SAW: Genesis von vielen anderen asymmetrischen Horror-Spielen. Der Richter ist nicht unbesiegbar und kann sich nicht allein auf körperliche Stärke verlassen. Vielmehr muss er seine Fallen und Werkzeuge geschickt einsetzen, um die Kontrolle über das Spielgeschehen zu behalten.

Fallen, Gifte und psychologischer Druck

Spieler in der Rolle des Richters erhalten Zugriff auf verschiedene Fähigkeiten und Hilfsmittel. Dazu gehören versteckte Wege, Systeme zur Geräuscherkennung sowie halluzinogene Gase und lähmende Gifte. Zusätzlich kann ein Komplize eingesetzt werden, um Angeklagte in spezielle Rehabilitationsfallen zu ziehen.

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Das Ziel besteht darin, die Gefangenen vor moralische Dilemmata zu stellen. Oft müssen sie entscheiden, ob sie körperliche Verletzungen in Kauf nehmen oder auf die Hilfe ihrer Mitspieler hoffen.

Genau diese Entscheidungen sollen laut den Entwicklern langfristige Auswirkungen auf jede Partie haben und den psychologischen Druck erhöhen.

Teamarbeit entscheidet über Leben und Tod

Auf der anderen Seite stehen die Angeklagten. Sie müssen gemeinsam Rätsel lösen, Gegenstände finden und Schlüssel sammeln, bevor die Zeit abläuft. Die Karten werden prozedural generiert, wodurch sich Wege, Räume und Gefahren von Match zu Match verändern.

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Zusätzliche Spannung entsteht durch die sogenannten Rehabilitationsfallen. Wer in eine solche Vorrichtung gerät, muss unter Umständen einen Arm oder ein Bein opfern, um sich zu befreien. Diese Verletzungen wirken sich unmittelbar auf das weitere Spiel aus.

Ein verletzter Arm erschwert beispielsweise das Lösen von Rätseln und die Verteidigung gegen Gefahren. Eine Beinverletzung reduziert die Beweglichkeit und macht die Flucht deutlich schwieriger. Dadurch entstehen Situationen, in denen jede Entscheidung den Ausgang der Partie beeinflussen kann.

Fokus auf Wiederspielwert

Ein zentrales Element von SAW: Genesis sind die prozedural generierten Level. Laut den Entwicklern soll dadurch keine Runde der anderen gleichen. Neue Wege, wechselnde Herausforderungen und unterschiedliche Fallen sorgen dafür, dass Spieler ihre Strategien ständig anpassen müssen.

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Zusätzlich setzt das Spiel auf Rätsel und moralische Entscheidungen, die direkt von der SAW-Filmreihe inspiriert wurden. Zusammen mit den dauerhaften Konsequenzen der Verletzungen entsteht ein Multiplayer-Erlebnis, das auf Spannung, Zusammenarbeit und psychologische Belastung setzt.

Wann der Early-Access-Start genau erfolgen wird, haben die Entwickler bislang noch nicht bekannt gegeben. Für Fans der SAW-Reihe dürfte die Ankündigung dennoch spannend sein, denn SAW: Genesis verfolgt einen deutlich anderen Ansatz als bisherige Spiele zur bekannten Horror-Marke.

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