Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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- Das Wichtigste in Kürze
- Eine sehr düstere Story
- Die Kamerasteuerung ist leider etwas schwerfällig
- Eine gut gelungene gruselige Atmosphäre
Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis wurde erstmals 2008 für die Nintendo Wii veröffentlicht, schaffte es damals allerdings nicht zu uns in den Westen. Koei Tecmo entschied sich Remaster des Games zu machen und es auf mehreren Plattformen zu veröffentlichen. Wie gut kann sich der Port von Wii auf PC behaupten?
Wir folgen in der Geschichte einer Gruppe junger Mädchen auf eine Insel, die seit Jahren unbewohnt ist. Vor vielen Jahren verschwanden 5 junge Mädchen auf der Insel, die von einem Polizisten gefunden und gerettet wurden. Die Mädchen haben keinerlei Erinnerungen mehr, doch sie wissen das dort etwas vorgefallen ist. Nachdem 2 Mädchen sterben, entscheiden sich die restlichen 3 dazu zurück auf die Insel Rogetsu zurückzukehren um ihre Erinnerungen wiederzuerlangen. Doch bald enthüllt die Protagonistin Ruka Minazuki welche grässlichen Geheimnisse Rogetsu beherbergt.
Im Kampf gegen die Geister
Wer bereits Titel der Project Zero-Reihe (auch bekannt unter Fatal Frame) gespielt hat, dem dürfte das Gameplay vertraut sein. Auch schon in Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers zogen die Charaktere mit der Camera Obscura gegen die Geister in den Kampf. Während wir vorwiegend Ruka folgen, die versucht ihre Erinnerungen zurück zu gewinnen, spielen wie allerdings wie von dem Franchise gewohnt auch immer mal wieder andere Charaktere. Wir wechseln dabei zwischen Ruka, einem Polizisten und den beiden weiteren der 3 Mädchen hin und her und tauchen so tiefer in die Geschichte ein. Alle erhalten die Camera Obscura, bis auf den Polizisten, mit der wir gegen die Geister kämpfen oder Hinweise enthüllen können.
Das Kampfsystem ist relativ simpel. Wir müssen mit der Kamera den Geist fokussieren und fotografieren. Diese Fotos fügen den Geistern schaden zu. Die Kamera kann noch mit verschiedenen Filmen und Objektiven ausgerüstet werden, was den Schaden gegen die Geister erhöht oder gar besondere Fähigkeiten einsetzt. Stärkere Filme sind allerdings nur begrenzt verfügbar, hier muss man aufpassen, dass man sie nur im Kampf verwendet. Denn von den normalen Film haben wir unendliche viele Schuss, diese sollten vor allem genutzt werden, wenn man die Kamera außerhalb des Kampfes nutzt.
Mit jedem Kampf und jedem Foto von Geistern, die uns auch einfach so mal erscheinen, sammeln wir Punkte. Die Punkte können dann bei den Laternen genutzt werden um diverse Items oder auch Filme zu kaufen. Ihr solltet die Laternen also regelmäßig aufsuchen, auch um zu speichern. Denn eine Autosave Funktion gibt es im Spiel nicht.

Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis (c) Koei Tecmo
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Ein wirklich gruseliges Spiel
Die Grafik wurde ordentlich aufpoliert und die Atmosphäre im Spiel ist super gelungen. Zwar sehen die Charaktere immer noch aus, als wären sie aus Porzellan gefertigt, doch insgesamt harmonieren die Umgebung und die Charaktere gut miteinander. Die gruselige Soundkulisse trägt ebenfalls ihren Teil zu der düsteren Geschichte bei und löst gerne Unbehagen aus. Die meisten Kämpfe sind auch relativ gut zu bewältigen, hin und wieder gibt es welche die allerdings etwas hartnäckiger sind. Das liegt allerdings auch etwas an der Kamera-Steuerung. Denn hier merkt man direkt, dass Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis ursprünglich für die Wii entwickelt wurde. Die Kamerabewegung ist schwerfällig und hinkt auch etwas nach. Das macht das Umherrennen im Kampf schwerer, auch wird die Camera Obscure in die Blickrichtung des Charakters gezogen, nicht in die der Spielerkamera. Daran muss man sich gewöhnen.
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Fazit zu Project Zero: Die Maske der Mondfinsternis
Project Zero kehrt zurück. Nach Priesterin des schwarzen Wassers bekommen wir nun ein Remaster, das bisher nur in Japan erschienen war. Die Grafik wurde deutlich aufpoliert und die Steuerung mehr oder minder gut portiert. Hier merkt man einfach, dass das Spiel für die Wii entwickelt wurde. Doch die Story ist packend, morbide und gruselig. Genauso wie die Atmosphäre. Fans der Reihe dürften also nicht enttäuscht werden. Ich hoffe sehr, dass dieses neu entfachte Feuer der Reihe noch weitere der alten Titel zurück bringt oder uns sogar einen komplett neuen Bescheren wird.
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Test-System: Intel Core i7 8700K, NVIDIA GeForce GTX 1070 Ti, 12x 3.70GHz, 16GB DDR4, Gigabyte Z370P D3 Mainboard. Gespeichert auf Crucial MX300 SSD


