Modern Warfare 4 reagiert nach dem ersten Beta-Tag auf die Kritik der Spieler
Infinity Ward veröffentlicht das erste größere Update für die Beta. Neben neuen Inhalten werden auch mehrere Punkte verändert, über die Spieler besonders häufig
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Die Beta von Call of Duty: Modern Warfare 4 läuft erst seit wenigen Tagen, doch Infinity Ward hat bereits genügend Feedback bekommen, um an mehreren Stellen einzugreifen. Das erste größere Update verändert deshalb nicht nur einige technische Details.
Interessant ist vor allem, wie schnell die Entwickler reagieren. Zwei der aktuell meistdiskutierten Punkte im Multiplayer wurden bereits angepasst. Gleichzeitig wächst die Beta um zusätzliche Inhalte und eine Funktion, die viele CoD-Fans ohnehin erwartet hatten.
Infinity Ward macht die Schritte leiser
Einer der größten Kritikpunkte nach dem ersten Beta-Tag waren die extrem gut hörbaren Schritte. Gegner konnten teilweise bereits aus größerer Entfernung ziemlich genau geortet werden. Infinity Ward bestätigt in den offiziellen Patch Notes, dass man das Feedback deutlich gehört habe. Mit dem Update wurden deshalb sowohl die Lautstärke als auch die Reichweite reduziert, aus der Schritte und Ausrüstungsgeräusche von Gegnern wahrgenommen werden können.
Das Ziel sei nicht, Schritte komplett nutzlos zu machen. Spieler sollen weiterhin erkennen können, wenn sich ein Gegner nähert, allerdings nicht mehr aus größerer Entfernung dessen exakte Position bestimmen können. Die Entwickler möchten das Verhalten während der restlichen Beta weiter beobachten.
Auch die Time to Kill wird bereits verändert
Beim zweiten großen Thema stimmt Infinity Ward den Spielern ebenfalls zu: Die aktuelle „Time to Kill“ passt noch nicht ganz. Deshalb wurden zunächst einige besonders starke Waffen abgeschwächt. Die ISO „Nightshade“ verliert unter anderem etwas Reichweite und verursacht auf mittlere Distanz weniger Schaden. Zusätzlich sinkt der Kopfschussmultiplikator von 1,4 auf 1,3.
Auch das Marksman Rifle „Oris 8.6“ bekommt einen Nerf. Die maximale Schadensreichweite sinkt von 23,6 auf 20,8 Meter, außerdem wurde der Kopfschussmultiplikator von 1,7 auf 1,6 reduziert. Beim Razor-Aufsatz dauert es nun länger, bis erneut geworfen werden kann. „Frangible Rounds“ wurden ebenfalls abgeschwächt. Die Dauer der Verlangsamung sinkt um 26,8 Prozent, deren Stärke um 21,4 Prozent.
Das dürfte allerdings erst der Anfang sein. Infinity Ward erklärt ausdrücklich, dass diese Änderungen jene Anpassungen seien, bei denen sich das Waffen-Team bereits ziemlich sicher fühlt. Andere Waffen und das allgemeine Balancing werden weiter beobachtet.
Neue Map und neuer Modus kommen ebenfalls dazu
Das Beta-Update besteht nicht nur aus Nerfs. Mit Cachette kommt eine weitere Multiplayer-Map hinzu. Sie erweitert die bisherige Rotation aus Rooftops, Silkworm und Transit 213. Dadurch stehen jetzt genügend klassische Maps zur Verfügung, damit Infinity Ward auch das Map Voting in Modern Warfare 4 aktiviert.
Transit 213 selbst wurde ebenfalls angepasst. Dunkle Bereiche sind nun heller und die allgemeine Farbabstimmung wurde verändert. Gegner sollten dadurch leichter vom Hintergrund zu unterscheiden sein.
Neu ist außerdem der Multiplayer-Modus Inflation. Dabei sammeln Spieler durch Eliminierungen Geld (wie im Titelbild ersichtlich). Wer besonders viel davon besitzt, wird zum „High Value Target“ und für die anderen Spieler markiert. Wird ein solcher Spieler ausgeschaltet, kann dessen Geld gestohlen werden. Wer die Verlängerung überlebt, bekommt zusätzlich einen höheren Geldmultiplikator.
Die Idee sorgt dafür, dass sich das Ziel während einer Runde ständig verschiebt. Wer gerade führt, wird automatisch zur Zielscheibe für den Rest der Lobby.
Das erste Update behebt außerdem zahlreiche Fehler
Infinity Ward hat gleichzeitig mehrere Bugs aus dem ersten Beta-Tag beseitigt. Unter anderem konnte der „Mobility Course“ teilweise nicht gestartet oder abgeschlossen werden. Ein anderer Fehler sorgte dafür, dass Schritte auf trockenem Boden plötzlich wie Schritte auf einer nassen Oberfläche klangen. Auch Probleme beim Wechseln von Controllern, beim Gunsmith, in der Multiplayer-Lobby und mit verschiedenen Visieren wurden behoben.
Ganz fehlerfrei läuft die Beta trotzdem noch nicht. Auf „Kill Block“ wurde der nachträgliche Einstieg in laufende Matches vorübergehend deaktiviert, weil ein Fehler beim Rundenwechsel Probleme verursacht. Außerdem können bestimmte vorbereitete Lethal-Gegenstände momentan zu FPS-Einbrüchen führen. Infinity Ward untersucht beide Probleme bereits.
Die offene Beta startet am 28. August
Aktuell läuft noch das erste Beta-Wochenende für Vorbesteller. Diese Phase endet am 25. August 2026. Interessanter wird es ab dem 28. August. Dann beginnt die offene Beta und jeder kann Modern Warfare 4 ausprobieren. Dieses zweite Wochenende läuft bis zum 01. September und bringt zusätzliche Multiplayer-Inhalte sowie erstmals Warzone Resurgence mit der neuen Karte Zodiac. Auch Spieler auf Nintendo Switch 2 dürfen dann endlich einsteigen.
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Die Geschwindigkeit der ersten Anpassungen ist zumindest ein gutes Zeichen. Infinity Ward betont mehrfach, dass die Beta tatsächlich zum Testen und nicht nur als Marketing-Demo gedacht ist.
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