LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters im Test: TT Games liefert ab!
LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters erweitert die beliebte Reihe mit neuer Open World, vielen Figuren und dem typischen Humor.
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Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
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Bewährtes Gameplay mit sinnvollen Neuerungen
Spielerisch bleibt LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters der bekannten Formel treu, erweitert diese aber an einigen Stellen sinnvoll. Im Kern erwarten dich Kämpfe, Rätsel, Plattform-Passagen und jede Menge Sammelobjekte. Genau diese Mischung hat die LEGO-Spiele über Jahre erfolgreich gemacht und funktioniert auch hier wieder hervorragend.
Im Kampf setzt Batman auf verschiedene Gadgets und Spezialfähigkeiten. Der Batarang gehört natürlich erneut zur Standardausrüstung, wird aber durch weitere Werkzeuge ergänzt, die sowohl in Gefechten als auch bei Rätseln eingesetzt werden. Dadurch fühlen sich die einzelnen Abschnitte abwechslungsreicher an, als man es zunächst erwarten würde.

LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight (C) Warner Bros. Games, DC Comics
Eine größere Rolle spielt diesmal auch die Charakterentwicklung. Im Laufe des Spiels schaltest du neue Fähigkeiten frei und verbesserst bestehende Ausrüstung. Dadurch eröffnen sich neue Wege in der Spielwelt und zusätzliche Möglichkeiten bei Kämpfen oder Erkundungstouren. Das sorgt für einen angenehmen Fortschrittsgedanken und motiviert dazu, immer wieder in bereits besuchte Gebiete zurückzukehren.
Die offene Spielwelt belohnt Entdecker
Gotham City dient nicht nur als Kulisse, sondern als zentraler Bestandteil des Gameplays. Überall verstecken sich Sammelobjekte, Nebenaufgaben und kleine Herausforderungen. Viele Bereiche lassen sich erst mit bestimmten Charakteren oder freigeschalteten Fähigkeiten vollständig erkunden.
Dieses Metroidvania-ähnliche Prinzip funktioniert überraschend gut. Statt einfach nur Markierungen auf einer Karte abzuarbeiten, wirst du regelmäßig dazu motiviert, alte Orte erneut zu besuchen. Oft entdeckst du dabei neue Geheimnisse oder schaltest zusätzliche Belohnungen frei.

LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight (C) Warner Bros. Games, DC Comics
Besonders gelungen ist außerdem die Integration des Batmobils. Fahrten durch Gotham machen Spaß und dienen nicht nur als Transportmittel. Mehrere Missionen und Aktivitäten nutzen die Fahrzeuge sinnvoll und sorgen für zusätzliche Abwechslung zwischen den klassischen Abschnitten zu Fuß.
Rätsel und Koop sorgen für langfristige Motivation
Die Rätsel gehören weiterhin zu den wichtigsten Bestandteilen des Spiels. Sie verlangen regelmäßig den Wechsel zwischen verschiedenen Figuren und den geschickten Einsatz ihrer Fähigkeiten. Zwar sind die Aufgaben selten besonders schwierig, sie lockern das Gameplay aber angenehm auf und verhindern, dass sich Kämpfe und Erkundung zu oft wiederholen.
Wie bei vielen LEGO-Spielen entfaltet das Abenteuer einen zusätzlichen Reiz im Koop-Modus. Gemeinsam Rätsel zu lösen, Geheimnisse zu entdecken oder einfach Chaos in Gotham anzurichten macht noch einmal spürbar mehr Spaß. Das Spiel bleibt dabei jederzeit zugänglich und eignet sich sowohl für jüngere Spieler als auch für erfahrene Batman-Fans.
Gerade die Kombination aus Erkundung, Sammelspaß, Charakterfähigkeiten und den zahlreichen freischaltbaren Inhalten sorgt dafür, dass LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters auch nach vielen Stunden motiviert und selten eintönig wird.
Nicht alles ist perfekt
Ganz ohne Schwächen kommt das Spiel allerdings nicht aus. Die Kamera macht gelegentlich Probleme, besonders in engen Innenräumen. Außerdem wiederholen sich einige Aktivitäten mit der Zeit etwas zu häufig. Auch die Missionen folgen häufig bekannten LEGO-Mustern. Wer bereits viele Spiele des Genres gespielt hat, wird nicht ständig überrascht werden.
Zudem hätte die Hauptgeschichte an einigen Stellen etwas mehr Tiefgang vertragen können. Zwar bleibt sie unterhaltsam, erreicht aber nicht immer das Niveau der Spielwelt. Diese Kritikpunkte fallen allerdings selten stark ins Gewicht.
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Fazit zu LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters
LEGO Batman: Das Vermächtnis des Dunklen Ritters ist genau die Art von Spiel, die heutzutage oft zu selten erscheint. Es versucht nicht, jeden Trend mitzumachen oder künstlich größer zu wirken, als es ist. Stattdessen konzentriert es sich auf das Wesentliche: Spaß, Entdeckung, Humor und eine liebevoll gestaltete Spielwelt.
Die offene Version von Gotham City gehört zu den besten Schauplätzen, die ein LEGO-Spiel bisher geboten hat. Dazu kommen eine große Charakterauswahl, viele Geheimnisse und ein Gameplay, das auch nach vielen Stunden noch motiviert.
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Wer Batman mag, wird hier ohnehin glücklich. Aber auch Fans von LEGO-Spielen allgemein bekommen ein rundes Gesamtpaket, das nur wenige Schwächen zeigt.
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Test-System: Intel Core i7-13700KF, NVIDIA Geforce RTX 4080, 32 GB DDR5
Für Fans der klassischen Batman-Titel und LEGO ist das Spiel ein absolutes Must-Buy.
- Grafik9
- Sound8
- Gameplay10
- Story8
- Motivation8
- Steuerung9
- Multiplayer8





