Henry Cavill tritt als Superman zurück

Henry Cavill wird nicht mehr Superman sein. Der Schauspieler tritt von der Rolle zurück.

Henry Cavill hat derzeit keinen guten Lauf. Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass der britische Schauspieler nicht mehr länger als Gerald von Riva in der ,,The Witcher“-Serie von Netflix zu sehen sein wird, kommt nun die nächste Absage. Denn Cavill, der durch Man of Steel im Jahr 2013 erst so wirklich die Weltbühne betrat, tritt offiziell als Superman zurück. In zukünftigen Filmen des Superhelden soll zukünftig ein anderer Schauspieler das rote Cape überstreifen.

Henry Cavill ein Opfer der Veränderung

Die Ankündigung erfolgte im Zuge einer Umstrukturierungsphase bei DC. Nachdem zuletzt der große Erfolg mit Black Adam und Justice League ausgeblieben ist, wollte das Filmstudio etwas ändern. Dafür brachten sie „The Suicide Squad“-Regisseur James Gunn an Board, der zukünftig die Entscheidungsgewalt über das kommende Filmuniversum haben soll. Der Regisseur, der bereits für Marvel die „Guardians of the Galaxy“ groß herausbrachte, soll nun DC auf das selbe Level wie dessen große Konkurrenz bringen. Doch dafür muss sich einiges ändern.

Demnach wurde es bereits um mehrere Projekte stillt, die unlängst noch in Arbeit waren. Wonder Woman 3 dürfte wohl nicht mehr passieren. Eine Fortsetzung von Black Adam gilt als sehr unwahrscheinlich. Und schon kommen die ersten Gerüchte auf, dass der kommende Auqaman der letzte Auftritt von Jason Momoa sein soll. Für den Mann aus Stahl hat Gunn hingegen besondere Pläne. Und die inkludieren nicht Henry Cavill.

Neuer Superman-Film mit jüngerem Schauspieler

So gab James Gunn bekannt, dass Superman derzeit die höchste Priorität in den Plänen von DC habe. Eine Neuausrichtung – weg vom Synder-Verse – wäre aber mit Henry Cavill nicht möglich. Denn so möchte man einen neuen, jüngeren Superman zeigen, der noch in einer frühen Phase seines Heldentums ist. Ein Superman, der noch als Reporter arbeiten muss. Der alteingesessene ehemalige Schauspieler würde in diese neue Vision des Superhelden schlicht nicht mehr passen.

James Gunn versprach weiter, dass die gesamten Pläne für die Zukunft von DC im nächsten Jahr bekannt gegeben werden sollen. Welche Filme und welche Schauspieler dann noch dabei sein werden, bleibt abzuwarten. Auch wenn schon jetzt klar ist, dass die Batman-Fortsetzung und das skurril klingende „Joker 2“-Musical mit Lady Gaga sicher sind. Für den ehemaligen Superman-Schauspieler könnte sich derweil eine andere Chance ergeben. So wäre der begeisterte Gamer sehr an einer Filmadaption des Videospielmeisterwerks Red Dead Redemption 2 interessiert.

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