EVE Online wird nie sterben – Davon ist der CEO des Spiels überzeugt
Mittlerweile sind 18 Jahre vergangen und das Open-World-MMORPG ist noch immer da. Laut Hilmar Pétursson wird das auch immer so bleiben.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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- Das Wichtigste in Kürze
- EVE Online feiert seinen 18 Jahrestag!
- Das Open-World-MMORPG erfreut sich auch heute noch einen Millionen-Publikum
- Hilmar Pétursson und CCP Games werden nicht müde frischen Content in das Spiel zu bringen
Alle paar Monate treffen sich virtuelle Raumschiffbauer um hunderttausende von US-Dollars in einer Weltraumschlacht zu verbrennen. So könnte man EVE Online beschreiben, wenn man das Open-World-MMORPG nicht kennt. Wie bei anderen Live-Service-Spielen haben die Spieler die Möglichkeit, echtes Geld auszugeben, um Vermögenswerte in EVE Online anzusammeln. Zum Jahreswechsel 2020/2021 gab es die bisher teuerste Videospielschlacht die sogar ins Guinness-Buch eingetragen wurde: 340.000 US-Dollar in In-Game-Assets wurden zerstört.
Das Geschäft mit EVE Online ist lukrativ und viele Spieler denken auch nicht ans aufhören. Auch nicht der Entwickler, wie CEO Hilmar Pétursson, bekräftigte. Im Spiel gibt es wirklich eine Menge zu entdecken: Tausende von Sternensystemen, man treibt Handel, erkundet oder versucht sich als Weltraumpirat. Regelmäßige Updates sorgen dafür, dass Spieler bei Laune gehalten werden. Und das immerhin seit 18 Jahren! Erst kürzlich hat das „Reign“-Update die Funktionen der Flottenerstellung erheblich verbessert. Doch kann der Erfolg des Spiels ewig halten?
EVE Online-CEO Pétursson meint: Das Spiel „wird niemals sterben“. Zumindest nicht, solange er noch lebt.
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Wie er in einem Interview mit Rock Paper Shotgun sagte der CEO von CCP das der Erfolg des Spiels dem Geschäftsmodell „Games as a Service“ zu verdanken hat. Laut seiner Ansicht sorgte das für Stabilität und den langen Lebenszyklus und hält alte wie neue Spieler auf Trab. Er sagt auch, dass das Team von CCP ursprünglich dachte, fünf Jahre seien eine beeindruckende Lebensdauer für das Spiel, aber nun ist man sich sicher: „EVE forever“. Er meint das Spiel sei ein „soziales Konstrukt“.
EVE Online: Von Höhen und Tiefen
Nicht alles war die letzten 18 Jahre rosig, auch nicht bei dem massiven Open-World-MMORPG. Ursprünglich startete das Team mit 35 Personen, die nur sehr wenig über Spieldesign wussten. Es gab im Laufe der Jahre auch viele Rückschläge, die nicht so verlaufen sind wie man es sich vorgestellt hat. Der frühe Erfolg von EVE Online veranlasste das Studio neue Dinge auszuprobieren, mit denen man Probleme hatte. Dieser Prozess sei für CCP „äußerst schmerzhaft“ gewesen. Genauer ging er im Interview aber nicht darauf ein.
Heute hat der Titel eine Millionen-Spieler-Basis und diese werden auch in reale Prozesse eingebunden, wie in der COVID-19-Forschung. Es wird geschätzt, dass EVE Online-Spieler bisher COVID-19-Forschungsarbeiten im Wert von 330 Jahren durchgeführt haben, was ein großer Segen für Wissenschaftler ist. Wenn EVE Online weiterhin nicht nur als Spiel, sondern auch als Forschungs- / Experimentierwerkzeug verwendet wird, kann es die Erwartungen von Hilmar Pétursson erfüllen und über Jahre hinweg Bestand haben.
Spieler spielten bei dem Forschungsprojekt eine Reihe von Minispielen, die auf reale Forschung bei COVID-19 stützten. Laut einem Bericht von IGN haben mehr als 327.000 Spieler daran teilgenommen und 1,37 Millionen Analyseaufgaben im Spiel erledigt. Das sparte Wissenschaftlern 330,69 Jahre Forschungszeit.
EVE Online-Spieler konnten auch schon mithelfen weitere Planeten wie unsere Erde zu finden.
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EVE Online ist für den PC verfügbar.
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