Destiny soll für immer weiterleben: Bungie arbeitet bereits an einer komplett neuen Zukunft
Nach dem Ende von Destiny 2 plant Bungie mehrere Schritte bis zu einem "neuen, dauerhaften Destiny". Doch das Studio warnt selbst vor der Zeit.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Bungie arbeitet an einer neuen Zukunft für Destiny. Nachdem Destiny 2 im Juni sein letztes großes Live-Service-Update erhalten hatte, spricht das Studio nun erstmals ziemlich offen darüber, was danach kommen soll. Der langfristige Plan endet bei einem Projekt, das Bungie selbst als „New, Forever Destiny“ bezeichnet.
Das ist noch keine Ankündigung von Destiny 3. Bungie befindet sich laut eigener Aussage weiterhin in einer frühen Inkubations- und Prüfungsphase. Die Richtung steht allerdings fest: Erst soll Destiny 2 wieder vervollständigt werden, danach folgt Destiny Legacy und anschließend ein noch geheimes Projekt.
Destiny 2 bekommt Red War, Forsaken und weitere alte Inhalte zurück
Der erste Schritt ist bereits bekannt. Bungie holt Inhalte zurück, die einst im sogenannten „Destiny Content Vault“ verschwanden. Jetzt gibt es erstmals eine konkrete Liste. Zurückkehren sollen zunächst die Kampagnen von Red War, Curse of Osiris, Warmind und Forsaken. Dazu kommen die zugehörigen Strikes, Raids, Raid Lairs und die Menagerie.
Weitere Inhalte werden geprüft, darunter alte Zielgebiete mit öffentlichen Events und Lost Sectors, saisonale Aktivitäten zwischen Season 9 und Season 23 sowie ältere PvP-Maps. Das Ganze dauert allerdings länger als gedacht.
Bungie befindet sich derzeit noch in einer Proof-of-Work-Phase, die ungefähr bis Januar oder Februar 2027 laufen soll. Danach rechnet das Studio mit etwa zwölf Monaten voller Produktion, um die geplanten Inhalte zurückzubringen. Wenn dieser Zeitplan hält, dürfte das Projekt also bis ungefähr Anfang 2028 laufen.
Damit wird auch klar, dass Bungies große Kehrtwende bei Destiny keine kurzfristige Aktion ist.
Danach kommt „Destiny Legacy“
Bungies Zukunftsplan besteht derzeit aus drei großen Stufen. Zuerst soll Destiny 2 noch einmal eine Art „Überraschung“ bekommen. Was genau dahinter steckt, verrät das Studio noch nicht. Danach folgt Destiny Legacy. Der Entwickler beschreibt das Projekt bislang nur grob. Die komplette Reise der vergangenen Jahre müsse Spielern dort zur Verfügung stehen, „wo sie heute spielen“. Mehr Informationen sollen Anfang 2027 folgen.
Ob Destiny Legacy ein eigenes Spiel, eine neue Sammlung, eine technische Plattform oder etwas völlig anderes ist, sagt Bungie ausdrücklich noch nicht.
Danach steht in der internen Planung nur noch:
[REDACTED]
Das geheime Projekt trägt derzeit lediglich die interne Botschaft:
We’re back.
Genau dieses Projekt soll Bungie letztlich zu seinem neuen, dauerhaften Destiny führen.
Destiny 3 ist damit weiterhin nicht bestätigt
Wer jetzt sofort an Destiny 3 denkt, sollte trotzdem vorsichtig bleiben. Bungie verwendet diesen Namen kein einziges Mal. Das Studio spricht von einer neuen Vision, neuen Projekten und einer langfristigen Zukunft für Destiny, aber nicht von einem klassischen dritten Hauptteil. Das ist besonders interessant, weil inzwischen mehr als 400.000 Fans in einer Petition ein Destiny 3 fordern. Bungie scheint allerdings einen anderen Weg zu prüfen.
Das Ziel klingt eher nach einer Plattform, die langfristig wachsen soll und nicht wieder nach einigen Jahren ersetzt werden muss.
Bei den Game Awards wird Bungie nichts zeigen
Wer im Dezember mit einem ersten Logo oder Trailer gerechnet hat, kann diese Hoffnung bereits streichen. Bungie kündigt ausdrücklich an, bei den Game Awards 2026 keine neue Destiny-Ankündigung zu machen. Auch ein überraschend veröffentlichtes Logo soll es nicht geben. Das Studio will erst dann über das neue Projekt sprechen, wenn die frühe Entwicklungsphase erfolgreich abgeschlossen wurde.
Der nächste große Informationsblock zu Destiny ist für Februar 2027 geplant. Bis dahin soll Bungie Fortschritte beim Zurückholen alter Destiny 2-Inhalte zeigen.
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