Assassin’s Creed bekommt neues Führungstrio: Schelling, Guesdon und De Billy übernehmen
Ubisoft ernennt drei Assassin's Creed-Veteranen zur neuen Franchise-Führung. Schelling, Guesdon und de Billy sollen die Reihe neu ausrichten.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Ubisoft hat am 23. Februar 2026 ein neues Führungstrio für die Assassin’s Creed Reihe vorgestellt. Die drei Ernennungen laufen über Vantage Studios, die Tochtergesellschaft, die Ubisoft im vergangenen Jahr gegründet hat, um seine wichtigsten Franchises zentral zu steuern. Martin Schelling übernimmt als Head of Brand die langfristige Strategie der Marke. Jean Guesdon wird Head of Content und verantwortet damit die kreative Ausrichtung aller kommenden Spiele.
Francois de Billy wird Head of Production Excellence und kümmert sich um Produktionsstandards und Abläufe. Alle drei haben eine gemeinsame Geschichte: Sie waren zuletzt gemeinsam an Assassin’s Creed Shadows beteiligt.
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Wer sind diese drei?
Martin Schelling ist seit 2004 bei Ubisoft und hat an über zehn AC-Titeln mitgearbeitet, darunter Revelations, Black Flag, Origins und Valhalla. Jean Guesdon war bereits an dem allerersten Assassin’s Creed aus dem Jahr 2007 beteiligt und ist vor allem als Creative Director von Black Flag und Origins bekannt, zwei der meistgelobten Teile der Reihe. Francois de Billy ist seit 2002 im Haus, begann bei Splinter Cell und begleitete die AC-Serie ebenfalls von Anfang an.
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Die Entscheidung, auf interne Veteranen zu setzen, ist bewusst: Nach dem Absturz des Reboots des Prince of Persia Remakes und dem schwachen Abschneiden von Shadows wollte Ubisoft offenbar zeigen, dass die Marke in vertrauten Händen liegt.
Was das für die Zukunft von AC bedeutet
CEO Yves Guillemot erwähnte in einem Interview, dass aktuell an mehreren AC-Projekten gleichzeitig gearbeitet wird. Bekannt sind drei davon: Assassin’s Creed Invictus, ein Mehrspielertitel, der noch 2026 erscheinen könnte; Assassin’s Creed Hexe, ein dunklerer Ableger, der frühestens 2027 erwartet wird; sowie ein Remake von Assassin’s Creed 4 Black Flag, dessen Ankündigung laut Insidern für April 2026 geplant sein soll. Letzteres ist bisher nicht offiziell bestätigt.
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Dass das neue Führungstrio mit Jean Guesdon ausgerechnet den Creative Director von Black Flag an Bord hat, könnte kein Zufall sein. Das neue Trio ist keine Ankündigung neuer Spiele, sondern ein Signal: Ubisoft will zeigen, dass es die Reihe versteht, und nicht bloss verwaltet. Ob das reicht, entscheidet sich spätestens mit dem nächsten grossen Titel.
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