2 Min. lesen
Artikel von Tim + unter Mithilfe von KI *.

Videospiele werden oft kritisiert – zu viel Bildschirmzeit, zu wenig Bewegung. Doch eine neue wissenschaftliche Untersuchung kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Gaming könnte tatsächlich Fähigkeiten trainieren, die auch beim Autofahren wichtig sind.

Besonders schnelle Action- oder Rennspiele, wie Mario Kart World, sollen laut Forschern messbare Vorteile bringen.

Gamer schneiden in Fahrtests besser ab

Die Untersuchung stammt von Forschern der Anglia Ruskin University in Großbritannien. Das Team analysierte insgesamt 13 wissenschaftliche Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Gaming und Fahrleistung beschäftigten.

Das Ergebnis: Menschen, die regelmäßig Videospiele spielen, schneiden in simulierten Fahrtests häufig besser ab als Nicht-Spieler.

Dabei geht es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern um wichtige Fähigkeiten wie:

  • Spurkontrolle
  • Erkennen von Gefahren
  • Aufmerksamkeit unter Stress

Gerade in diesen Bereichen konnten Gamer laut der Analyse Vorteile zeigen.

Schnelle Spiele trainieren das Gehirn

Der Grund liegt offenbar in den mentalen Fähigkeiten, die viele Spiele trainieren. Besonders schnelle Action-Games oder Rennspiele verlangen ständige Aufmerksamkeit und schnelle Entscheidungen.

Spieler müssen:

  • mehrere Dinge gleichzeitig beobachten
  • schnell auf Veränderungen reagieren
  • Entscheidungen unter Zeitdruck treffen

Genau diese Fähigkeiten werden auch beim Autofahren benötigt. Laut den Forschern stärkt Gaming deshalb die gleichen kognitiven Systeme, die auch im Straßenverkehr genutzt werden.

Schon wenige Stunden können Wirkung zeigen

Interessant ist auch ein weiterer Punkt der Untersuchung:
Selbst relativ kurze Gaming-Sessions könnten bereits messbare Effekte haben.

Einige der analysierten Studien zeigen, dass 8 bis 10 Stunden Spielzeit ausreichen können, um kurzfristige Verbesserungen bei Fahrtests oder Simulator-Aufgaben zu erzielen.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jeder Gamer sofort ein besserer Autofahrer ist.

Realität bleibt komplexer als ein Spiel

Die Forscher betonen ausdrücklich, dass die meisten Ergebnisse aus Fahrsimulatoren stammen. Diese Tests können reale Verkehrssituationen nur teilweise nachbilden.

Echte Straßen sind deutlich komplexer:
Verkehr, Wetter, andere Fahrer oder unerwartete Situationen spielen eine viel größere Rolle.

Trotzdem zeigt die Studie, dass Videospiele durchaus positive Trainingseffekte für bestimmte Fähigkeiten haben können.

Gaming als unerwartetes Training

Die Ergebnisse passen zu einer größeren Entwicklung in der Forschung. Immer mehr Studien beschäftigen sich damit, wie Videospiele kognitive Fähigkeiten, Reaktionszeit und Multitasking beeinflussen.

Hast du Feedback oder spannende Infos entdeckt? - Dann lass es uns wissen!

Bei der Erstellung dieses Artikels kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz (z. B. für Text, Recherche, Bilder oder Tabellen). Alle Inhalte wurden vor der Veröffentlichung sorgfältig von einem Menschen geprüft.

Kategorie(n)

Mehr entdecken

Neu für dich!