Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Yuji Naka, einer der kreativen Köpfe hinter Sonic the Hedgehog und ehemaliger Leiter des Sonic Teams, wurde wegen Insiderhandels während seiner Beschäftigung bei Square Enix zu einer vierjährigen Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe von über 1 Million US-Dollar verurteilt.
Was war passiert? Bereits Ende Dezember 2022 wurde Yuji Naka wegen Insiderhandels angeklagt. Er soll angeblich 10.000 Aktien von Aiming, dem Entwickler des damals noch nicht angekündigten Handyspiels „Dragon Quest Tact“, gekauft haben. Die Aktien hatten angeblich einen Wert von rund 20.000 US-Dollar.
Sonic-Mitbegründer fasst 4 Jahre zur Bewährung aus
Nach monatelangen Gerichtsverhandlungen wurde nun das Urteil gefällt. Laut IGN (via TheGamer.com) wurde Yuji Naka für schuldig befunden, gegen das japanische Gesetz über Finanzinstrumente und Börsen verstoßen zu haben, und er erhielt eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren, die jedoch für vier Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Das bedeutet im Wesentlichen, dass Naka für vier Jahre auf Bewährung ist und im Falle einer Verletzung der Bewährungsregeln oder der Begehung weiterer Straftaten innerhalb dieser 4 Jahre mit einer Haftstrafe von bis zu zweieinhalb Jahren rechnen muss. Während Naka möglicherweise einer Gefängnisstrafe entgehen kann, gibt es eine Konsequenz, der er nicht entgehen kann – eine hohe Geldstrafe.
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Insiderhandel: 1,2 Millionen Euro Strafe ausgefasst
Nach der Verurteilung zu Bewährung verhängte Richterin Madoka Hiruta zwei Geldstrafen gegen Naka – eine in Höhe von 2 Millionen Yen (12.800 Euro) und eine weitere in Höhe von 170 Millionen Yen (ca. 1,09 Million Euro), insgesamt also 1,1 Millionen Euro an Insiderhandelsgebühren. Im Gegensatz zur Haftstrafe sind diese Geldstrafen festgesetzt und müssen von Naka zweifellos beglichen werden.
Der Ausgang des Prozesses kommt nicht überraschend, da Naka bereits im März dieses Jahres seine Schuld eingestanden hat. Berichten zufolge sagte er vor Gericht: „Es besteht kein Zweifel, dass ich die Informationen über das Spiel kannte, bevor es veröffentlicht wurde, und die Aktien gekauft habe.“ Nun oblag es den Richtern, über die genaue Strafe zu entscheiden.
Richterin Madoka Hiruta erklärte bei der Verurteilung von Naka: „Er war als einer der berühmtesten Spieleentwickler der Welt bekannt und hatte Zugang zu gemeinsamen Entwicklungsdaten. Dies hat die Fairness und Stabilität des Aktienmarkts und das Vertrauen der Anleger beeinträchtigt.“
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