PS5-Konsolenverkäufe aus dem Fokus, darauf konzentriert sich Sony in Zukunft
Sony verschiebt seinen Fokus von PS5-Konsolen-Verkaufszahlen auf monatlich aktive Nutzer (MAU) und strebt nach größerer Rentabilität.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Sony hat kürzlich eine bedeutende Veränderung in seiner Strategie bekannt gegeben. Die neu ernannte Chief Financial Officer (CFO) Lin Tao teilte in einem Gespräch mit Analysten während der letzten Gewinnbekanntgabe mit, dass das Unternehmen seinen Fokus von den Verkaufszahlen von Konsolen (Sell-In Units) auf die Zahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) verlagert.
Der neue Fokus auf Engagement und MAU: Traditionell lag der Fokus von Sony auf den Verkaufszahlen der Konsolen, um den Erfolg der PlayStation-Plattform zu messen. Doch nun legt das Unternehmen einen stärkeren Schwerpunkt auf das Engagement seiner Nutzer. Tao erklärte, dass die Managementstrategie verstärkt auf das Engagement der Nutzer und die Zahl der monatlich aktiven Nutzer (MAU) ausgerichtet ist, um die Rentabilität zu steigern. Ein solcher Ansatz soll langfristig zu einer stabileren Einnahmequelle führen und das Wachstum der PlayStation-Plattform weiter fördern.
Sony: Bessere Kontrolle über die Ausgaben und Wachstumspotential
Die Finanz-Chefin ging auch auf die ersten Veränderungen in der Finanzpolitik des Unternehmens ein, insbesondere in Bezug auf die Kontrolle der Ausgaben für First-Party-Spiele. Sony möchte künftig eine stärkere Kontrolle über die Ausgaben seiner Studios haben, um die Effizienz zu verbessern. Der Ausbau der PS5-Installationsbasis spielt dabei eine zentrale Rolle. Besonders hervorzuheben ist, dass viele der neuen PS5-Nutzer erstmalig Teil des PlayStation-Ökosystems werden, was das langfristige Wachstum fördert.
Tao betonte gegenüber den Investoren (via IR-Webmeeting, PushSquare.com-Artikel), dass es in der Vergangenheit Probleme mit den First-Party-Studios gegeben habe. Es gab bereits leichte Umstrukturierungen in der Vergangenheit. Diese Maßnahmen führten dazu, dass Sony heute eine bessere finanzielle Disziplin aufweist – auch wenn es immer noch Potenzial für weitere Verbesserungen gibt.
Days Gone: Ein zweiter Teil blieb und verwehrt, da es den Sony-Pitch nicht schaffte. Nach der PS4-Version folgte im Mai 2021 die PC-Version und zuletzt die PS5-Remastered-Version. – Bild: Sony Bend Studio, PlayStationPS5-Verkaufszahlen und Auswirkungen der US-Zölle
Zusätzlich zur Neuausrichtung in der Unternehmensstrategie gab Sony bekannt, dass die PS5 mittlerweile weltweit 77,8 Millionen Einheiten ausgeliefert hat. Trotz dieses Erfolges wird erwartet, dass die US-Zölle einen erheblichen Einfluss auf das Betriebsergebnis des Unternehmens haben könnten. Sony arbeitet bereits an einer Lösung, um auf diese finanziellen Herausforderungen zu reagieren.
Sonys Umstieg auf ein stärker nutzerzentriertes Geschäftsmodell zeigt die langfristige Ausrichtung des Unternehmens, die auf nachhaltigeren Umsatzquellen wie Engagement und aktiven Nutzern basiert. Die PS5 bleibt nach wie vor das Kernprodukt von Sony, aber der Erfolg wird nun verstärkt durch das Engagement der Spieler und eine effizientere Nutzung von First-Party-Inhalten gemessen.
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