God of War Sons of Sparta: Nur 66 auf Metacritic, erster PlayStation-Flop 2026
God of War Sons of Sparta landet bei 66 Punkten auf Metacritic. Warum das PS5-Exklusivspiel trotz großem Namen enttäuscht.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
God of War ist eine der stärksten Marken im PlayStation-Portfolio. God of War 2018 und Ragnarök gelten als Meisterwerke des modernen Action-Adventures. Umso überraschender ist, was mit Sons of Sparta passiert ist: Der neue PS5-Titel steht aktuell bei gerade mal 66 Punkten auf Metacritic und ist damit der meistdiskutierte Flop der ersten zwei Monate des Jahres 2026.
Was ist Sons of Sparta überhaupt?
Der Titel ist kein klassischer God-of-War-Teil, sondern ein 2D-Metroidvania. Das bedeutet, du erkundest eine zusammenhängende Spielwelt aus der Seitenperspektive, schaltest nach und nach neue Fähigkeiten frei und kämpfst dich durch immer neue Bereiche der Karte vor. Entwickelt wurde Sons of Sparta von Mega Cat Studios gemeinsam mit Santa Monica Studio, dem Team hinter den großen Hauptteilen der Reihe. Inhaltlich erzählt das Spiel Kratos‘ Vorgeschichte als junger Spartaner, also eine Periode, die in den Hauptspielen bisher kaum beleuchtet wurde.
Warum sind die Wertungen so schlecht?
Kritiker bemängeln vor allem die fehlende Tiefe. Das Kampfsystem gilt als zu simpel für eine Marke, die für spektakuläre Schlachten bekannt ist. Auch die Präsentation wird als zu dünn bewertet: wenig Zwischensequenzen, kaum Sprachausgabe, eine Geschichte, die auf Andeutungen statt auf Dramatik setzt. Mit einem Metacritic-Score von 66 ist Sons of Sparta einer der am schlechtesten bewerteten PlayStation-First-Party-Titel der PS4- und PS5-Ära, nur wenige Punkte besser als der komplette Fehlstart Concord im Jahr 2024.
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Auch der God-of-War-Schöpfer ist von Sons of Sparta zutiefst enttäuscht.
Die Community sieht es anders
Interessant ist, dass der User-Score auf Metacritic und die Reaktionen in der Community deutlich positiver ausfallen als die Kritikerwertungen. Viele Fans schätzen genau das, was Kritikern fehlt: ein kompaktes, kurzweiliges Spiel ohne übermäßige Länge, das Lore-Hunger stillt, ohne einen 30-Stunden-Blockkurs zu verlangen. Für unter 20 Euro fühlt sich Sons of Sparta für einen Teil der Community wie ein solides Angebot an. Ob das kommerziell reicht, wird sich zeigen. Sony hat zur Verkaufszahlen noch keine Angaben gemacht.
God of War Sons of Sparta ist ausschließlich für PS5 erhältlich.
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