BioShock 4 soll endlich das Spiel werden, das Infinite nie war
Insider liefert neue BioShock-4-Details. Immersive Sim, semi-offene Welt, taktische Gegner, RPG-Lite-Systeme und eine fallende Utopie.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Fragwürdig! - Die Informationen werfen mehrere Fragen auf und sind mit Vorsicht zu betrachten.
Es ist fast sieben Jahre her, dass mit BioShock Infinite ein vollwertiger neuer Teil erschienen ist. Seitdem ist wenig passiert, zumindest öffentlich. Intern war bei Cloud Chamber dagegen viel los, aber kaum davon war positiv: mehrere Reboots, Führungswechsel, Entlassungen. Umso größer ist das Interesse, wenn ein Insider plötzlich mit konkreten Gameplay-Details auftaucht.
Was V Scooper beschreibt
Der Kern der Leaks: BioShock 4 soll eine echte Immersive Sim werden, tiefer als alle bisherigen Teile. Die Spielwelt ist eine dichte, vernetzte Stadt, in der ein utopisches Regime im Niedergang begriffen ist. Das Setting ist laut mehreren unabhängigen Leaks die Antarktis, unter dem Arbeitstitel Borealis. Spielende sollen einen gewöhnlichen Bürger steuern, der sich entschließt, dem Regime auf den Grund zu gehen. Das Spiel ist stärker auf Nachforschungen und Detektivarbeit ausgelegt als seine Vorgänger.
Entscheidungen sollen den Verlauf der Geschichte tatsächlich beeinflussen, nicht nur kosmetisch. Das wäre ein echter Bruch mit der BioShock-Tradition: Der erste Teil machte aus der Abwesenheit von Entscheidungsfreiheit ein narratives Thema. Hier soll sie jetzt vorhanden sein.
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Gameplay-Details und was sich ändert
Die Welt soll semi-offen sein, also aus großen, miteinander verbundenen Zonen bestehen statt einem einzigen nahtlosen Bereich. Physik und Umgebungsinteraktion sollen realistischer werden als in früheren Teilen. Gegner reagieren taktisch auf den Spielstil und passen ihr Verhalten an. RPG-Lite-Elemente ermöglichen Charakterentwicklung über Talentbäume, ohne dass das Spiel zum Vollwert-RPG wird.
Die früheren Plasmide, also die übernatürlichen Fähigkeiten der Reihe, sollen zurückkehren, darunter Varianten für Zeitmanipulation, Magnetismus und Elektrizität. Als Feindtypen tauchte in einem früheren Leak aus dem Dezember 2025 die Bezeichnung Flushers auf.
Wann erscheint BioShock 4?
V Scooper selbst dämpft die Erwartungen: Ein Release 2026 gilt als sehr unwahrscheinlich, selbst 2027 sei vielleicht zu optimistisch. Wer in der Zwischenzeit seinen Immersive-Sim-Hunger stillen möchte, sollte Judas im Blick behalten, das neue Spiel von BioShock-Schöpfer Ken Levine, das voraussichtlich noch vor BioShock 4 erscheinen wird. Levine ist nicht an BioShock 4 beteiligt. Dass V Scooper künftig mehr Details nachliefern will, hat er angekündigt. Ob Cloud Chamber oder 2K selbst bald aus der Deckung kommen, bleibt offen.
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