Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Gleich vorweg: den perfekten Gaming-PC gibt es nicht, deshalb sind die Kosten auch sehr unterschiedlich. Vor allem liegt es daran wo die eigene Schmerzgrenze liegt. Es gibt aber einen guten Durchschnitt, den man aus den Steam-Statistiken auslesen kann um die beliebtesten PC-Komponenten zu finden.
Die meist verwendeten PC-Komponenten der Steam-Spieler
Würde man sich die durchschnittlichen Komponenten zusammensuchen und daraus einen Gaming-PC zusammenstellen, würde das (Daten von November 2022) herauskommen:
- Betriebssystem: Windows 10 – 64 Bit
- Prozessor: Intel 2,3 GHz mit 6 Kernen
- Grafikkarte: Nvidia GeForce RTX 1650 mit 8GB VRAM
- Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
- Festplatte: 1TB (keine Angabe bei Steam ob SSD oder HDD)
Die Aufstellung ist natürlich nicht vollständig. Man benötigt noch Motherboard, Netzteil, Lüfter und diverses Kleinmaterial. Und natürlich ein Case, indem die ganzen PC-Komponenten verbaut sind.
Was kostet es ein PC-Gamer zu werden?
Neben dem Gaming-PC benötigt man noch andere Dinge, um überhaupt zocken zu können. Einen Schreibtisch, eine Gaming-Maus, eine Tastatur und ein Mousepad, sowie Kopfhörer (vor allem für Ego-Shooter um die Schritte der Gegner zu hören) und einen Monitor. Da ist man leicht bei 2.000 Euro, wenn man das Projekt PC-Gamer in Österreich angeht.
Die Webseite Picodi.com hat eine interessante Aufstellung darüber gemacht, was es in verschiedenen Ländern kostet, ein PC-Gamer zu werden:

Die Kosten, ein PC-Spieler in der Welt zu sein. Was kostet ein Spieler-Kit und wie viel vom Gehalt geht drauf. – Quelle: Picodi.com
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Welches Einstiegs-Setup ist zum Empfehlen, um PC-Gamer zu werden?
Es gibt zwei Wege, um einen Gaming-PC zu besitzen: entweder ein Komplett-Set kaufen oder selbst einen PC zusammenzustellen. Die zweite Variante ist sicherlich aufwendiger und wenn man es zum ersten Mal macht, auch eine Herausforderung. Dabei reicht es nicht aus handwerklich geschickt zu sein, sondern man sollte sich grundsätzlich vorher intensiv mit dem Thema beschäftigen, vor allem deshalb um die Komponenten untereinander abzustimmen.
Wenn man auf ein „Grafik-Monster“ aus ist, sollte man sich schon ein „paar“ Tausender mehr herrichten. Wie die grafische Tabelle oberhalb zeigt, kostet ein relativ guter Gaming-PC zum Einstieg knappe 1.600 Euro. Was dabei nicht bedacht wurde ist das rundherum, also auch die Möbel. Einen zig teuren PC zum Spielen wird man sich nicht am Esstisch stellen.
Wer durchaus bereit ist insgesamt 3.000 Euro auszugeben, der bekommt insgesamt ein gutes Paket. Da ist dann auch schon alles dabei, was man benötigt. Bei Gaming-PCs gibt es eben den großen Unterschied der Skalierbarkeit, gegenüber eine Konsole. An was man also nicht sparen sollte: ein zu kleines Gehäuse zu kaufen sowie beim Motherboard. Bessere Komponenten wie eine leistungsstarke Grafikkarte kann man noch immer nachkaufen, sollte dafür aber die notwendigen Voraussetzungen bedenken. Auch das Netzteil muss stärker sein, wenn man sich eine GeForce RTX 4090 um mehr als 2.000 Euro in seinen PC geben möchte.
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