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Geo-Blocking: Valve, Capcom und weitere Studios zu fast 8 Mio. Euro Strafe verurteilt

Die EU Kommission hat entschieden, dass Geo-Blocking gesetzeswidrig ist und die Studios zu einer Gesamtstrafe von fast 8 Millionen Euro verurteilt.

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Steam - (C) Valve

Geo-Blocking ist nicht gerade neu in der Gaming Industrie. Dabei zwingt das Unternehmen hinter einer Plattform, wie zum Beispiel Steam, die User, Spiele in einem bestimmten Land zu kaufen. Auch wenn das selbe Game aufgrund eines Angebots oder anderer Gründe, in einem anderen europäischen Land günstiger wäre. Die EU Kommission hat diese Praxis nun als Gesetzeswidrig eingestuft und so wurden Valve, Capcom, Bandai Namco, Focus Home, Koch Media und Zeni Max zu einer Strafe von knapp 8 Mio Euro verurteilt für alle Studios zusammen.

Unter anderem betroffen ist Bandai Namco © Bandai Namco

Die Studios wurden einzeln verurteilt aber die Strafen betragen insg. fast 8 Mio Euro

In einer Presseaussendung der EU Kommission heißt es, dass Steam und die fünf anderen genannten Plattformen, Geo-Blocking innerhalb der Grenzen der Europäischen Wirtschafts-Zone praktizieren. Die fünf Studios erklärten sich zu Kooperation bereit und so wurden mildere Strafen verhängt. Valve hingegen weigert sich zu kooperieren und wurde mit einer Strafe von 1,6 Millionen Euro sanktioniert. Zuletzt hatte Valve 2016 in Australien eine Strafe von 3 Millionen australischen Dollar erhalten, weil ihre Rückgabe-Regelungen gegen das australische Konsumentenschutz Gesetz verstoßen.

In der EU Aussendung heißt es: „Die heutigen Sanktionen gegen die Nutzung von Geo-Blocking, durch Valve und fünf weitere PC Game Studios, dienen der Erinnerung an die Wettbewerbsregelung der Europäischen Union. Unternehmen sei es untersagt, grenzübergreifenden Handel zu verbieten oder dies zu unterbinden. Dies nimmt den EU Bürgern die Freiheit des digitalen EU Marktes und sich dort nach passenden Angeboten zu orientieren.“ Die Studios wurden somit verurteilt zu einer Strafe von fast 8 Mio (7,8 Millonen genau) Euro und Geo-Blocking dürfte bald sein Ende finden.

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