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Artikel von Tim + unter Mithilfe von KI *.

Neue Zahlen zeigen, wie dominant Roblox inzwischen geworden ist. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete die Plattform täglich 151,5 Millionen aktive Nutzende, ein Anstieg von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: PlayStation, Steam und Fortnite zusammen kommen auf weniger monatliche Spielzeit als Roblox allein. Das ist keine kleine Wachstumsgeschichte mehr, das ist eine Verschiebung der gesamten Branche.

Trotzdem ziehen sich viele Investoren aus dem Gaming-Sektor zurück und sind skeptischer.

Die Zahlen im Überblick

Roblox zählt aktuell rund 380 Millionen monatlich aktive Nutzende weltweit. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 verbrachten Spielerinnen und Spieler mehr als 88,7 Milliarden Stunden auf der Plattform. Das entspricht durchschnittlich fast drei Stunden täglich pro Person. Branchenanalyst Matthew Ball stellte fest, dass Roblox im Jahr 2025 für 67 Prozent des gesamten Wachstums der globalen Spielbranche verantwortlich war, außerhalb Chinas. Eine einzelne Plattform treibt also zwei Drittel der Dynamik einer ganzen Industrie.

Roblox ist längst kein Kinderspiel mehr

Was viele unterschätzen: 44 Prozent der Roblox-Nutzenden sind älter als 17 Jahre. Die Plattform hat ihre ursprüngliche Zielgruppe weit hinter sich gelassen und spricht inzwischen auch Erwachsene an. Auf TikTok machten Roblox-Inhalte im Jahr 2025 rund 20 Prozent aller weltweit angesehenen Videos aus. Auf YouTube überschritten Roblox-Inhalte eine Billion Aufrufe. Das sind keine Gaming-Zahlen mehr, das sind Zahlen aus dem Bereich sozialer Medien und kultureller Einfluss.

Wo liegt das Problem?

Trotz dieser Erfolge schreibt Roblox weiterhin rote Zahlen. Im zweiten Quartal 2025/2026 lag der Nettoverlust bei rund 278 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen wächst schnell, gibt aber auch schnell Geld aus. Dazu kommen seit Jahren anhaltende Kritikpunkte rund um Kindersicherheit, aggressive Monetarisierung durch die Ingame-Währung Robux sowie Vorwürfe schlechter Vergütung für Entwicklerinnen und Entwickler auf der Plattform. Analysten warnen davor, Roblox einfach nachahmen zu wollen.

Das Modell funktioniert nicht durch Kopieren, sondern durch das Verständnis, dass Roblox keine Gaming-Plattform mehr ist, sondern ein soziales Ökosystem. Was die Zahlen letztlich zeigen: Wer über die Zukunft des Gamings nachdenken will, kommt an Roblox nicht mehr vorbei, egal ob man die Plattform mag oder nicht.

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