Resident Evil Requiem setzt auf Nostalgie mit frischem Horror
FBI-Analystin Grace Ashcroft sucht Antworten im Wrenwood Hotel und stößt auf die dunkle Geschichte von Raccoon City.
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Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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Mit Resident Evil Requiem geht Capcom einen spannenden Schritt in die Zukunft der legendären Horrorserie. Der Titel erscheint am 27. Februar 2026 und führt mit FBI-Analystin Grace Ashcroft erstmals seit langem eine neue Hauptfigur ein. Ihre Reise beginnt im mysteriösen Wrenwood Hotel, jenem Ort, an dem ihre Mutter Alyssa acht Jahre zuvor auf grausame Weise ums Leben kam. Doch schon bald verlagert sich das Geschehen an einen ikonischen Ort der Seriengeschichte: Raccoon City.
Die Rückkehr zur verseuchten Stadt sorgt für Nostalgie bei Fans der ersten Stunde. Gleichzeitig wirft sie Fragen auf, denn Capcom deutet an, dass Grace dort bisher unbekannte Geheimnisse rund um den ursprünglichen Ausbruch aufdecken wird. Es ist nicht nur ein Ausflug in die Vergangenheit, sondern auch eine Konfrontation mit dem kollektiven Trauma, das Raccoon City für die Resident Evil-Welt darstellt.
Labore, Legacy und das Risiko der Wiederholung
Die Rückkehr in alte Gefilde sorgt jedoch nicht nur für Vorfreude. Die Resident Evil-Reihe ist dafür bekannt, im letzten Drittel ihrer Spiele oft eine abrupte Kursänderung vorzunehmen. Meist endet das Abenteuer in einem unterirdischen Labor, in dem sich alles zuspitzt. Beispiele dafür sind die geheimen Forschungseinrichtungen in Resident Evil 2 und Resident Evil 3 oder das umstrittene Schiffslevel in Resident Evil 7.
Ein solcher Story-Twist wäre im Fall von Requiem zwar denkbar, aber nicht ganz unproblematisch. Während ein Labor-Setting für Spannung und Action sorgen kann, besteht die Gefahr, dass es die erzählerische Tiefe und Atmosphäre des Spiels unterbricht. Viele Spielerinnen und Spieler empfanden solche Szenen in der Vergangenheit als Bruch mit dem ansonsten sorgfältig aufgebauten Horror.
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Andererseits könnte Requiem gerade aus diesem Klischee ausbrechen und mit einem cleveren Story-Twist überraschen. Ein zerstörtes Raccoon City, dessen unterirdische Geheimnisse jahrzehntelang unangetastet blieben, bietet die perfekte Kulisse für neue Schrecken. Wenn es Capcom gelingt, vertraute Orte mit frischen Ideen zu verbinden, könnte Requiem sowohl alte Fans abholen als auch neue Maßstäbe setzen.
Mit Resident Evil Requiem erwartet uns also ein spannendes Kapitel, das Nostalgie und Neuanfang geschickt kombiniert. Ob das Spiel die hohe Erwartungshaltung erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Die Zutaten sind jedenfalls vielversprechend: eine neue Hauptfigur mit persönlicher Motivation, ein geheimnisvoller Tatort und die Rückkehr zu einem der bedeutendsten Schauplätze der Videospielgeschichte. Jetzt liegt es an Capcom, daraus eine packende Mischung zu machen.
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