PS5 Pro bekommt neues KI-Upscaling – PSSR-Upgrade startet bald
Mark Cerny kündigt eine verbesserte PSSR-Version für die PS5 Pro an. Resident Evil Requiem nutzt die neue KI-Technologie bereits.
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Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Du hast seit Monaten die PlayStation 5 Pro daheim stehen und weißt eigentlich gar nicht warum? Damit bist du nicht alleine. Nun bekommt die Pro-Variante der aktuellsten Sony-Konsole endlich ein spürbares Technik-Upgrade. Und diesmal geht es nicht um neue Hardware, sondern um das Herzstück ihrer Bildverarbeitung. Mark Cerny, Lead Architect der PS 5 Pro, hat eine neue Version der PSSR-Technologie angekündigt. PSSR steht für „PlayStation Spectral Super Resolution“, Sonys KI-Upscaler, der Spiele hochskaliert und die effektive Auflösung verbessert.
In den kommenden Wochen wird das Update weltweit für PS5 Pro-Spieler ausgerollt. Doch warum geht es genau? PSSR analysiert einzelne Bildpixel in Echtzeit und rekonstruiert sie mithilfe eines neuronalen Netzwerks. Ziel ist es, niedrigere interne Auflösungen in schärfere, detailreichere Bilder zu verwandeln, ohne massive Performance-Verluste. Bisher wurde die Technik bereits in über 50 Titeln eingesetzt. Doch jetzt folgt eine neue Generation.
Neue Architektur dank „Project Amethyst“
Die aktualisierte Version basiert auf einer komplett überarbeiteten Herangehensweise an das neuronale Netzwerk, wie Cerny im offiziellen PlayStation Blog erzählt. Der Algorithmus stammt aus der „Project Amethyst“-Partnerschaft mit AMD. PC-Spieler kennen Teile dieser Technologie bereits durch FSR 4. Auf der PS5 Pro erhält sie nun eine speziell optimierte Version, mit zusätzlichen sechs Monaten Feinschliff für Sonys Hardware. Das Ziel: bessere Bildqualität bei gleichzeitig hoher Bildrate.
Der erste Titel mit der neuen PSSR-Version ist Resident Evil Requiem (8/10 Score im Test), dass heute erschienen ist. Laut Capcom profitiert das Spiel besonders von der verbesserten Verarbeitung komplexer Details. Jede einzelne Haarsträhne des Protagonisten wird als Polygon gerendert. Licht fällt realistisch durch überlappende Strähnen. Texturen reagieren dynamisch auf Wind und Bewegung. Solche feinen Strukturen galten bislang als „schwierig“. Die neue PSSR soll genau hier ansetzen und sichtbar schärfere Ergebnisse liefern.

PSSR-Upscaling-Unterschiede im Vergleich. Screenshot: Resident Evil Requiem – Bilder: Capcom / via PlayStation Blog
Systemupdate bringt globale Aktivierung
Bereits im kommenden März folgt ein Systemsoftware-Update für die PS5 Pro. Danach kannst du in den Einstellungen „Enhance PSSR Image Quality“ auswählen. Damit wird die neue Version automatisch bei allen unterstützten PS5-Pro-Titeln aktiviert.
Sony verspricht „erkennbar schärfere Grafiken“ in bestimmten Spielen. Welche genau das sind steht noch nicht fest bzw. wurde offiziell nicht erwähnt. Ob der Unterschied subtil oder deutlich ausfällt, wird sich zeigen. Doch der Anspruch ist klar: Die PS5 Pro soll ihre technische Führungsrolle weiter ausbauen.
Warum es die PS5 Pro dadurch wertvoller macht? Upscaling ist längst einer der entscheidenden Faktoren moderner Konsolen-Performance. Native 4K-Auflösung ist teuer in der Berechnung. KI-Upscaler wie PSSR oder DLSS ermöglichen hohe Bildqualität ohne drastische Performance-Einbußen.
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Mit der neuen Version signalisiert Sony: Die PS5 Pro bleibt technologisch relevant, auch ohne neue Hardware-Revision. Gerade in einer Zeit, in der Raytracing, komplexe Texturen und hohe Bildraten gleichzeitig erwartet werden, ist effizientes Upscaling entscheidend. Im März wissen wir mehr. Dann zeigt sich, ob das Upgrade wirklich den Unterschied macht oder ob es eher ein technisches Feintuning bleibt.
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