Netflix: neues Modell mit Werbung startet im November

Netflix startet bereits am 3. November mit einem neue Tarif. Der günstigerer Preis kommt allerdings auch mit einigen Einschränkungen.

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Netflix Logo - (C) Netflix

Netflix arbeitete schon länger an neuen Möglichkeiten, um sich aus ihrer derzeitigen Schieflage zu befreien. Denn erstmalig in der Geschichte des Unternehmens, musste der Streaminggigant einen Rückgang der Abonnenten verzeichnen. Mit neue Initiativen wie einer Gaming-Sparte und einem immensen Angebot an neuen Filmen und Serien, hatte sich der Streamer Besserung erhofft. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Vor allem Disney+, Amazon Prime und HBO Max verfügen über einige der besten Serien des Jahres.

Neben ersten Überlegungen, ob nicht auch das Binge-Modell abgeschafft werden sollte, hat sich das Unternehmen jetzt allerdings für einen lange spekulierten Schritt entschieden. Bereits am 3. November 2022 führt Netflix ein neues Abomodell ein, das zu einem geringeren Preis verfügbar ist, dafür aber auch Werbung inkludiert. Der neue Tarif soll dabei auf allen großen Märkten erhältlich sein (Deutschland inkludiert, Österreich derzeit noch nicht) und 4,99€ kosten. Damit ist der Preis deutlich günstiger, als das derzeit günstigste Modell für 7,99€.

Günstiges Netflix-Modell hat seinen Preis

Für einkommensschwächere Haushalte ist dieser neue Tarif durchaus eine lohnenswerte Alternative. Anders als die bisherigen Modelle ist hierbei allerdings der Unterschied, dass der neue Tarif mit Werbung kommt. Zum Start in Deutschland kann mit 15-30 Sekunden langen Werbespots gerechnet werden. Ähnlich wie es bereits YouTube hält, sollen diese Spots vor den Filmen und Serien laufen und auch dazwischen geschaltet werden.

Durchschnittlich sollen Nutzer des neuen Tarifs pro gesehener Stunde auf Netflix auf etwa vier bis fünf Minuten Werbung kommen. (via ORF) Auch beinhaltet der günstige Tarif nicht die Möglichkeit, Serien und Filme herunterzuladen. Zusätzlich beinhaltet jener Tarif nicht das ganze Angebot, das Nutzer aus der bisherigen Bibliothek des Streamers gewohnt sind. Laut des Unternehmens soll es sich dabei um Lizensierungsprobleme handeln, die allerdings behoben werden sollten. Bei jenen Filmen und Serien dürfte es sich daher um Produktionen anderer Filmstudios handeln. Eigene Produktionen wie Stranger Things oder The Crown dürften hingegen ohne Probleme abrufbar sein.

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