Mehr exklusive Xbox One X-Games? Microsoft geht auf Shopping-Tour…
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
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Es liegt auf der Hand das Sony mit seiner PlayStation 4 (PRO) weit aus mehr exklusive Games auf den Markt bringt, als Microsoft. Nintendo fährt sicherlich quantitativ nicht solch ein Programm wie Microsoft, dafür stimmt aber die Qualität. Um das exklusive Line-Up für seine Konsole stärker zu machen wird Microsoft eines machen: Entwicklerstudios kaufen!
Dieser quantitative Rückstand gegenüber Sony wurmt Microsoft’s Phil Spencer, welcher nun, wie er Bloomberg verraten hat, wieder mehr in Eigenproduktionen investieren. Aber nicht nur „Einkaufen“ steht auf dem Programm, sondern auch neue Studios gründen. Wir sind gespannt, immerhin hat sich Microsoft einerseits in der Vergangenheit klingende Namen und Marken einverleibt.
In Zukunft nur noch die „Xbox-Plattform“. Egal wo.
Allerdings dürfte es, wie es schon mit dem Xbox Play Anywhere-Programm vorgelebt wird, Microsoft ziemlich egal sein ob man ihre Games am PC, Xbox oder per Streaming-Dienst am Fernseher ohne Konsole zockt. Das Thema Cross-Play zwischen den Plattformen ist dabei ein wichtiges Anliegen der Redmonder, wie das Beispiel von Playerunknown’s Battlegrounds zeigt.
Laut Phil Spencer könnte man in den nächsten drei Jahren einen neuen Gaming-Streaming-Dienst etablieren. Bereits 2012, laut dem Bloomberg Technology-Artikel, soll es intere Feldversuche dazu gegeben haben. Das Projekt wurde als zu kostspielig empfunden und wieder eingestampft. Mit den Fortschritten der hauseigenen Cloud-Dienst „Azure“ könnte das Projekt Gaming-Streaming-Dienst jedoch wieder neu zu Leben erweckt werden.
Der Umsatz der Xbox-Software und-Services wuchs im letzten Quartal um satte 21 Prozent, während der Verkauf von Xbox One-Hardware zurückging. Allerdings mit dem Launch der Xbox One X im letzten Quartal, sollte sich dieses Manko auch wieder beheben lassen. Auch in Zukunft möchte Microsoft neue Konsolen bringen.
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