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Aber was ist jetzt eigentlich „Virtual Reality“?

„Virtual Reality“ – Der Name zu Deutsch übersetzt, nämlich Virtuelle Realität, beschreibt im Grunde schon genau das, was es ist. Durch meistens einen Computer wird eine Umgebung erschaffen, in die man durch technische Vorrichtungen, in unserem Beispiel eine VR-Brille, eintauchen kann.

Wir sollten uns dann in einer virtuellen Welt befinden, welche wir mittels unserer Sinne auf verschiedene Art und Weisen erkunden können. Je mehr Sinne dabei stimuliert werden, desto besser. Bei unserer Virtual Reality Brille, geht es in erster Linie um das Sehen. Die Brille soll die Umgebung so realistisch wie möglich darstellen.

Am besten auch so, dass unsere Fähigkeit räumlich wahrzunehmen  beansprucht wird. Außerdem soll sich der Bildausschnitt entsprechend ändern, wenn wir den Kopf in eine Richtung schwenken. So wie es in der Realität eben auch der Fall ist. Den Effekt unserer geschaffenen Realität könnten wir durch ein gutes Soundsystem noch einmal erhöhen.

Die Rolle von „Virtual Reality“ könnte bedeutend sein

In Australien werden teilweise schon solche VR – Brillen im Kampf gegen die Demenz eingesetzt. Aber warum?

Ich habe es kurz schon erwähnt. Betreuer/innen in einem Pflegeheim haben nicht nur einen Bewohner zu betreuen, sondern mehrere. Dadurch kann nicht jeder Bewohner gleich gut betreut werden beziehungsweise nicht der Situation entsprechend ausreichend. Mit zum Beispiel einer Virtual Reality Brille würde das schon etwas anders aussehen.

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Vorteile wären unter anderem:

+ Neuroplastizität/kognitive Stimulation – Das Potential neue Neuronen zu bilden wird gesteigert, da VR ein angereichertes Umfeld ermöglicht

+ Kosten – VR würde es auch Angehörigen und Betroffenen ohne viel Geld ermöglichen einen Schritt gegen die Demenz zu machen

+ Forschung – Die Forschung in diesem Gebiet ist wichtig, damit wir in Zukunft mehr Möglichkeiten im Kampf gegen Demenz haben. Zum Beispiel würde VR es ForscherInnen erlauben, die verschiedenen gehirnstimulierenden Aktivitäten für die jeweils beschädigten Gehirnareale systematisch zu untersuchen und im Endeffekt einen weiteren Gegenschritt im Kampf gegen die Demenz zu machen.

Außerdem würde es weniger mobilen Menschen eine gute Alternative bieten, doch noch etwas von der Welt zu erleben. Und es kommt gut an:

Nichtsdestotrotz darf man die Nachteile nicht vergessen, welche wären:

– Soziale Isolation – Das Ausmaß der Anwendung müsste natürlich gut rationiert sein damit der Kontakt zu anderen Menschen nicht vernachlässigt wird

– Balance zwischen Über- und Unterforderung – Beide Situationen sind wenig hilfreich, deswegen gilt es die zu vermeiden. Das ist allerdings leichter geschrieben als es dann in der Realität ist.

– Relativ wenig Forschungsergebnisse vorhanden

– Aufwand – Bilder oder Videos von der Familie zu verwenden würde sehr helfen, da persönlich relevante Inhalte mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dies ist aber teilweise nicht möglich und unter anderem sehr Aufwendig

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