Home Sweet Home EP2 (PC) – Review
Daheim ist es am schönsten, oder?
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Eva Krumm Evas erste Gaming-Erfahrung war Pokémon auf dem Game Boy - ein prägendes Erlebnis, das ihre Leidenschaft für Videospiele entfacht hat. Zusammen mit ihrem Großvater entdeckte sie die Regenbogenstrecke in Mario Kart auf dem SNES, ein Moment, den sie bis heute mit Gaming verbindet. Besonders angetan haben es ihr JRPGs, Otome-Games und Horror, doch auch Indie-Perlen gehören zu ihrem festen Repertoire. Abseits des Spielens verfolgt sie mit Begeisterung aktuelle Entwicklungen in der Gaming-Szene und teilt ihre Eindrücke als Chefredakteurin bei DailyGame.
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Home Sweet Home EP2 ist ein thailändisches Horror-Spiel, das jetzt vor kurzem für viele überraschend via Steam auf den Markt kam. Nachdem überragenden ersten Teil, war ich auf den Neuen natürlich sehr gespannt.
Die Story dreht sich um Tim, der in letzter Zeit viel gearbeitet hat und dessen Frau seit kurzem vermissten wird. Seine Sorgen versucht er im Alkohol zu ertränken. Bald findet er das Tagebuch seiner Ehefrau, die von Alpträumen geplagt wurde. Nachdem er einen Kopfschmerzanfall bekommt, bricht er zusammen und erwacht in dem Wald, von dem er in den Tagebüchern gelesen hat. Ab hier muss man sich durch diverse Bereiche schlängeln und wird mit verschiedenen Gegnern konfrontiert.
Wie? Wo? Was? Steuerung?
Bedauerlicherweise scheine ich bei den in der Welt verstreuten Tutorials, das für das Benutzten der Medizin übersehen zu haben. Weshalb ich das Game eigentlich ohne zu heilen durchgespielt habe und teilweise echt verzweifelt bin. Ich wollte mir die Steuerung nachträglich ansehen, ging allerdings nicht. Denn diese Option gibt es schlichtweg nicht – verdammt blöd gelaufen. Ein weiteres Element was man am Anfang eingeblendet bekommt, was aber nie im Spiel zu finden ist, sind Nägel. Zwar kann man fünf davon mit sich tragen, aber sie kommen leider erst recht spät zum Einsatz. Beziehungsweise kann man sie in der 1/2 des ersten teils einfach nicht finden.
Zu diesem Punkt muss ich allerdings erwähnen, wenn ich den Entwickler richtig verstanden habe, wurde aktuell nur die Hälfte des Games released und der andere Teil folgt zu einem späteren Zeitpunkt (natürlich kostenlos). Das lässt das Game allgemein einfach sehr unfertig wirken. Interessant wird es dann werden wenn tatsächlich alles implementiert wurde. Vielleicht verfasse ich dann nochmal ein kleines Update.
Grundlegend ist Home Sweet Home EP2 also wie viele andere Horror-Games. Wir haben diverse Gegner, vor denen wir uns verstecken oder vorbei schleichen müssen. Dabei entdecken wir von diesen auch eine teilweise sehr tragische Hintergrundgeschichte. Was ein bisschen Input in das Ganze bringt. Auch die Heilpillen wurden moderat verteilt (ich war nur einfach zu dumm mir das Tutorial zu merken).
Geiler Sound, tolle Grafik
Im Gegensatz zum Gameplay und zur Steuerung, macht allerdings die Grafik und auch der Sound in Home Sweet Home EP2 einen fantastischen Eindruck. Man kann sich für thailändisches oder englisches Voice-Act entscheiden. Ich habe in beide reingehört und finde auch beide sehr gut gelungen. Vor allem die Tänzerin lässt mir bei ihrem Lachen einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Im Bereich Atmosphäre erhalten die Entwickler von mir locker gut 90 Punkte. Schade, dass diese einfach von dem Gefühl der Unfertigkeit überschattet wird.
Auch die verschiedenen Wege die man offenbar gehen kann, fand ich sehr spannend. Ich werde wohl zu gegebener Zeit das Spiel nochmal anwerfen und die Wege nehmen für die ich mich beim ersten Mal nicht entschieden habe. Vielleicht kurz bevor die zweite Hälfte veröffentlicht wird. Um auch sicher stellen zu können ob im ersten Teil etwas angepasst wurde.
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Fazit
An sich ist Home Sweet Home EP2 ein solides Horror-Game, das bei weitem allerdings nicht an seinen Vorgänger heran kommt. Ich weiß nicht ob es einen VR-Modus gibt, der dürfte allerdings sicher folgen, denn Home Sweet Home hat ebenfalls nachträglich einen erhalten. Ich empfehle allen erstmal zu warten, bis das komplette Game fertig ist. Ansonsten könnte das den ein oder anderen Spieler abschrecken.
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Leider nicht so gut wie Teil 1.
- Grafik8
- Sound10
- Gameplay5
- Motivation6
- Steuerung7





