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Artikel von Tim Rantzau +
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Eigentlich soll Helldivers 2 für faire Gefechte und gemeinsame Siege sorgen. Doch ausgerechnet eine neue Sicherheitsmaßnahme bringt jetzt einen Teil der Community gegen das Entwicklerstudio auf. Auf Steam häufen sich negative Bewertungen, nachdem Arrowhead Game Studios den Anti-Cheat des Koop-Shooters ausgetauscht hat.

Seit dem 20. Oktober 2026 setzt die PC-Version auf Easy Anti-Cheat statt auf das bisherige System GameGuard. Damit will das Studio gezielter gegen Cheats und unerlaubte Spielmanipulationen vorgehen. Das Problem: Durch den Wechsel funktionieren offenbar auch einige Mods nicht mehr, die gar keinen unfairen Vorteil verschaffen sollen.

Warum Spieler plötzlich negative Bewertungen schreiben

Der Wechsel zu Easy Anti-Cheat kommt nicht von ungefähr. Laut Arrowhead Game Studios war das bisherige System nicht so effektiv, wie es sich das Team erhofft hatte. Gleichzeitig habe es zuletzt vermehrt Mods gegeben, die das Spielerlebnis anderer beeinflussen und sich sogar auf den galaktischen Krieg auswirken können.

Mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen will das Studio solche Manipulationen künftig erschweren. Grundsätzlich dürfte das auch im Interesse vieler Spieler liegen. Schließlich können Cheats in einem Koop-Spiel schnell zum Problem werden, wenn sie Missionen, Belohnungen oder gemeinsame Fortschritte beeinflussen.

Helldivers 2 Update - Bild: Arrowhead Game Studios / PlayStation PC LLC

Helldivers 2 – Bild: Arrowhead Game Studios / PlayStation PC LLC

Die Kritik richtet sich deshalb nicht unbedingt gegen den Kampf gegen Cheater selbst. Vielmehr ärgern sich Spieler darüber, dass die neuen Schutzmaßnahmen offenbar auch harmlose Modifikationen treffen. Gerade auf dem PC gehören kosmetische Anpassungen und andere von der Community erstellte Inhalte für viele zum Spielerlebnis dazu.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Auf Steam sammelten sich innerhalb kurzer Zeit zahlreiche negative Rezensionen. Damit gerät Helldivers 2 (hier geht es zu unserer Game Review) erneut in eine Diskussion, bei der technische Entscheidungen und das Vertrauen der Community im Mittelpunkt stehen.

Auch harmlose Mods könnten betroffen sein

Besonders ärgerlich ist, dass nicht jede Mod automatisch einen spielerischen Vorteil verschafft. Manche verändern lediglich das Aussehen bestimmter Inhalte oder nehmen kosmetische Anpassungen vor. Trotzdem kann es passieren, dass solche Modifikationen nach dem Wechsel des Anti-Cheat-Systems nicht mehr funktionieren.

Arrowhead hat klargestellt, dass das Studio die Kreativität hinter kosmetischen und anderen nicht spielverändernden Mods grundsätzlich schätzt. Gleichzeitig könne es nicht garantieren, dass sämtliche Modifikationen dauerhaft sicher und mit jeder neuen Version kompatibel bleiben.

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