Lukas Ipirotis Kennt sich nicht nur bei Filmen und Serien fabelhaft aus, sondern hat auch einen Drang seine Geschichten dramatisch zu erzählen.
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Robert Pattinson als Batman und Zoe Kravitz als Selina Kyle. – (C) Warner Bros. Entertainment Inc. / Jonathan Olley/™ & © DC Comics
The Batman
Was kann über den dunklen Fledermausmann noch gesagt werden, das in den letzten siebzig Jahren seines Bestehens nicht schon Verwendung fand? So einiges, wie sich Anfang des Jahres herausstellte. Matt Reeves (War of the Planet of the Apes) zeigte mit The Batman, dass der depressive Antiheld mit Hang zur Theatralik, immer noch den ein oder anderen Trick in seinem Multifunktionsgürtel versteckt hat. Dieser Batman ist irgendwo zwischen der comichaften Version aus den ,,Tim Burton“-Filmen und der realistischeren Nolan-Trilogie angesiedelt. Der Mann hinter der Maske, diesmal gespielt von der Grundschulliebe jedes 2000er-Teenies, Robert Pattinson, ist indes eine drastische Neuinterpretation des launigen Multimilliardärs.
Bruce Wayne ist in The Batman ein Nirvana hörender Goth, der weniger hinter dem Steuer des panzerähnlichen Tumbler-Batmobils zu finden ist, als als eifriger Blogger auf Tumblr. Pattinsons Performance unterstreicht dabei besonders Bruce Waynes Unbeholfenheit in der echten Welt, die nur dann verschwindet, wenn er nach Einbruch der Dunkelheit sein wahres Gesicht aufsetzen kann. Das Gotham in das er dabei täglich abdriftet ist eine Noir-Hölle in der es nie aufhört zu Regnen. Selbsterklärend der perfekte Nährboden für Kriminelle aller Art. Vor allem der von Paul Dano gespielte Riddler, der seine bestes ,,Zodiac Killer“-Cosplay überstreift und dem Dunklen Ritter durch ein perfides Spiel aus Katz und Maus zusetzt.
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Anders als die bisherigen Iterationen prüft The Batman dabei auch den Verstand des ,,besten Detektivs der Welt.“ Eine Rolle, die er bisher noch nicht allzu oft einnehmen durfte. Darüber hinaus sorgt Greg Frasers (Dune, Rogue One) Kameraführung für ein eindrucksvolles Bild nach dem anderen. Die packend inszenierte Action tut dabei ihr Übriges, um die satten drei Stunden Spielzeit wie im Feldermausflug vorbeischwirren zu lassen. Der erste Soloauftritt des Dunklen Ritters seit zehn Jahren schaffte es mit Leichtigkeit zu einem der besten Filme der gesamten Reihe zu werden. Eine Aussicht, die durch bereits bestätige Fortsetzungen nur noch aufgebessert werden kann.
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