Call of Duty trennt sich von HQ-App: Modern Warfare II und III werden eigenständig
Activision löst Modern Warfare II und III aus der Call of Duty HQ-App heraus, sodass die Spiele eigenständig installierbar und nutzbar werden.
Tim Rantzau Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Activision reagiert auf langjährige Kritik der Community und plant eine bedeutende Änderung für die Call of Duty-Reihe: Die Spiele Modern Warfare II und Modern Warfare III sollen künftig nicht mehr über die zentrale Call of Duty HQ-App laufen, sondern als eigenständige Anwendungen verfügbar sein.
Die HQ-App wurde ursprünglich eingeführt, um alle aktuellen Call of Duty-Titel unter einem Dach zu vereinen. Was als praktische Lösung gedacht war, entwickelte sich für viele Spieler zum Ärgernis: Lange Ladezeiten, komplexe Menüführung, Speicherplatzprobleme und Performance-Einbußen sorgten für Frust. Besonders störend war, dass Updates für nicht installierte Spiele wie MWIII dennoch Speicher belegten und Inhalte zwangsweise heruntergeladen wurden.
Die Rückkehr zur Eigenständigkeit von Call of Duty MW2 und 3
Laut Dataminern und Brancheninsidern wurden im Backend des PlayStation Stores bereits separate Einträge für MWII und MWIII entdeckt. Auch eine interne Nachricht im Spielcode bestätigt die bevorstehende Änderung: Spieler sollen die Titel künftig direkt und unabhängig von der HQ-App installieren und starten können. Damit kehrt Activision zu einem Modell zurück, bei dem jedes Spiel seine eigene App besitzt – wie es früher üblich war.
Ob auch kommende Titel wie Call of Duty: Black Ops 7 von der bestehenden HQ-App entkoppelt werden, ist noch unklar. Die aktuelle Entwicklung deutet jedoch darauf hin, dass Activision das Feedback der Community ernst nimmt und bereit ist, die Struktur der Plattform zu überdenken. Die Trennung könnte zudem die Grundlage für eine bessere Performance und mehr Benutzerfreundlichkeit schaffen.
Ein Schritt in Richtung Spielerfreundlichkeit
Die Entscheidung, MWII und MWIII aus der HQ-App zu lösen, wird von vielen Fans als längst überfälliger Schritt begrüßt. Sie zeigt, dass Activision bereit ist, auf Kritik zu reagieren und das Spielerlebnis zu verbessern – ein positives Signal für die Zukunft der Franchise.
Hier geht es zu unserer ausführlichen Game Review für Call of Duty: Modern Warfare 3. Lese doch gerne mal rein!
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