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Überhitzung vermeiden: 5 Tipps, wie der Gaming-PC im Sommer nicht heißläuft

Artikel von
Gamer PC - (C) DailyGame.at

So sehr wir uns auch auf die wärmeren Tage freuen: Die Sommerhitze macht nicht nur unseren tierischen Mitbewohnern und uns selbst zu schaffen. Sogar das elektronische Equipment leidet darunter und kann bei zu hoher Wärmeentwicklung durchaus in die Knie gehen. Im besten Falle schaltet sich der Rechner dann einfach während des Zockens aus. Im schlimmsten Falle riskiert ihr bleibende Schäden an eurer Hardware. Schließlich sind die verbauten Komponenten sehr empfindlich. Ein gut gekühlter PC birgt zahlreiche Vorteile: Laufen die Bauteile nicht zu heiß, sondern werden ordentlich gekühlt, lässt sich aus ihnen in der Regel meist noch ein bisschen mehr Leistung herausholen. Wir zeigen euch, wie ihr auch im Sommer dafür sorgt, dass es eurer Elektronik gutgeht!

Im Hochsommer einen kühlen Kopf bewahren: unsere Tipps für einen wohltemperierten PC

So verhindert ihr, dass euer PC überhitzt:

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  1. Nicht zu eng bauen
    Beim Belüften des Rechners ist es essenziell, sowohl auf die passive als auch die aktive Lüftung zu achten. Reicht bei einem Build für einfache Officeanwendungen und zum Surfen die passive in der Regel aus, brauchen performantere Hardware-Zusammenstellungen durchaus richtige Ventilatoren, die für Abkühlung sorgen. Wichtig: Damit der Luftstrom im Gehäuse gut und ungehindert passieren und die Wärme abtransportieren kann, ist es unerlässlich, dass genügend Platz zwischen den einzelnen Komponenten herrscht. Ein zu vollgepacktes Case sorgt nur für zusätzliche Überhitzung. Deswegen ist es sinnvoll, falls möglich, direkt ein größeres Modell zu kaufen und bei der Auswahl der Hardware die jeweiligen Abmaße im Auge zu behalten.
  2. Der richtige Standort
    Äußere Einflüsse tragen ebenfalls dazu bei, dass ein PC überhitzt. So sollte er niemals mit der Rückseite direkt an der Wand oder einem Möbelstück stehen. Das verhindert sonst, dass die warme Abluft entweichen kann. Das ist selbst bei Laptops der Fall: Hier befinden sich die Luftschlitze meist am Boden des Geräts. Unpraktisch, schließlich steht der mobile Rechner darauf. Nutzt ihr ihn als Basis für euer Set-up, lohnt es sich deshalb, ihn mit einer speziellen Halterung zu kombinieren: Sie fixiert ihn ein paar Zentimeter über dem Schreibtisch an Ort und Stelle und die Hitze kann herausströmen. Bei der Wahl des idealen Standortes ist auch die Sonneneinstrahlung entscheidend: Am besten steht der Rechner dort, wo ihn überhaupt keine Sonne erreicht. Alternativ könnt ihr sie einfach mit einem Vorhang aussperren. Außerdem seht ihr sonst selbst nichts beim Zocken. Gleichzeitig ist im Winter Vorsicht geboten: Sogar neben einer ballernden Heizung oder einer Hitze abstrahlenden Lampe können PCs bei Volllast schnell überhitzen. Platziert ihn also wohlüberlegt!
  3. Mythos offenes Gehäuse
    Viele PC-Enthusiasten denken, sie entfernen eine Seitenwand ihres Gehäuses und dann passt das so mit der Lüftung. Weit gefehlt! Der lang gehegte Mythos bringt rein gar nichts für die Kühlung des Rechners. Im Gegenteil: Dadurch unterbricht der Airflow. Nur in einem korrekt verschlossenen Case kann der kühlende Luftstrom einwandfrei zirkulieren.
  4. Ordentliche aktive Kühlung
    Für eine aktive Kühlung benötigt ihr entweder einen oder mehrere Lüfter bzw. eine Wasserkühlung. Letztere ist besonders effektiv und in kleiner Ausführung auch für kompakte Gehäuse geeignet. Manche Komponenten kommen bereits mit einem integrierten Ventilator daher, zum Beispiel Grafikkarten, Prozessoren und Netzteile. Zudem ist der Luftstrom nicht aus den Augen zu verlieren. Der Airflow sollte möglichst ungehindert durch das Gehäuse ziehen können, sonst kommt es zum Wärmestau, der sich auf alle Komponenten auswirkt.
  5. Lüfter hegen und pflegen
    Trotz eines korrekt geschlossenen Gehäuses kommt Staub in den PC. Das ist einfach unvermeidlich. Umso wichtiger ist es deswegen, ihn regelmäßig davon zu befreien. Andernfalls lauft ihr Gefahr, dass sich womöglich die Lüfterflügel nicht mehr richtig drehen und sie die warme Luft nicht mehr verwirbeln können. Dann entsteht schnell ein Hitzestau. Geht dabei vorsichtig vor: Reinigt die Flügel zum Beispiel sanft mit einem Wattestäbchen. Idealerweise blast ihr das gesamte Gehäuse hin und wieder mit einer speziellen Druckluftdose aus. Damit befreit ihr selbst verwinkelte Ecken von Staub und anderen Verschmutzungen.

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