Twitch verliert Zuschauer: Bot-Bann sorgt für massiven Einbruch
Twitch hat Viewbots gesperrt - und sofort brachen die Zuschauerzahlen um fast 24 Prozent ein.
Markus Bauer Markus spielt Videospiele, seit er denken kann, und schreibt seit über 25 Jahren über Gaming. Am PC liebt er Ego-Shooter und Echtzeit-Strategie, auf Konsolen vor allem Action-Adventures und Rennspiele. Mit seinen Kindern zockt er auch gerne Minecraft und Rocket League. Seit Jahrzehnten baut Markus seine PCs selbst – immer mit Blick auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein aktueller PC: ein Big Tower, damit auch moderne Grafikkarten bequem Platz finden.
Twitch ist die größte Livestreaming-Plattform der Welt. Doch seit dem 21. August sind die Zuschauerzahlen deutlich gesunken. Laut Twitch Tracker verzeichnete die Seite bis zu 24 Prozent weniger Zuschauer im Vergleich zur Vorwoche.
Der Grund dafür liegt nicht in technischen Problemen oder fehlenden Events, sondern in einem harten Durchgreifen gegen Viewbots. Diese Bots sind keine echten Menschen, sondern Programme, die Streams künstlich aufblähen. Jeder kann sie kaufen und einsetzen – oft sogar ohne Wissen des Streamers.
Das Ergebnis ist jetzt klar sichtbar: Hunderttausende angebliche Zuschauer existierten nie wirklich.
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Twitch sperrt Viewbots – Selbst große Streamer spüren den Einbruch
Nicht nur die Plattform selbst, auch bekannte Gesichter verlieren Zuschauer. Besonders Asmongold, einer der größten Twitch-Streamer, verzeichnete Einbrüche von 20 bis 30 Prozent. Einzige Ausnahme: Sein Stream zur Gamescom-Show Opening Night Live brachte kurzzeitig mehr Reichweite.
Auch den deutschen Streamern ist dies aufgefallen. Montanablack hat auf X.com (vormals Twitter) den Beitrag von Twitch Support geteilt:
Twitter/X-Inhalt
Dieser Inhalt stammt von X bzw. Twitter und kann personenbezogene Daten übertragen. Mit einem Klick auf „Inhalt anzeigen“ gibst du diese Funktion in deinem Browser für mindestens 1 Jahr frei. Du kannst die Einwilligung jederzeit über den Button direkt unter dem Embed widerrufen.
Ehrlichere Zahlen für die Zukunft
Für viele Streamer ist der Rückgang schmerzhaft. Doch langfristig könnte die Plattform davon profitieren. Denn Twitch zeigt mit dem Bann, dass es die Manipulation von Zuschauerzahlen nicht mehr duldet.
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Die echten Zahlen sind nun sichtbar, auch wenn sie kleiner sind. Für die Community bedeutet das mehr Transparenz und für Werbepartner zuverlässigere Daten. Kurzfristig mag es wehtun, doch auf lange Sicht könnte es ein Gewinn für Twitch sein.
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Wenn du nach österreichischen Streamern suchst können wir dir unsere Schwesterseite, Game.AT, empfehlen. Dort findest du eine Livestreaming-Datenbank von Twitch-Streamern aus Österreich!
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Fragen & Antworten
- Diese Fragen wurden geklärt
- Der Rückgang liegt am harten Durchgreifen gegen Viewbots. Diese künstlichen Programme haben Streams zuvor aufgebläht und wurden nun massenhaft entfernt.
- Viewbots sind Programme, die Zuschauerzahlen künstlich in die Höhe treiben. Sie sind keine echten Menschen und können von jedem gekauft oder eingesetzt werden.
- Ja, Twitch Support erklärte, dass neue Technik und Teams dafür sorgen sollen, dass die Zuschauerzahlen künftig echte Werte widerspiegeln.
- Kurzfristig mag es für Streamer schmerzhaft sein, doch langfristig bringt es mehr Transparenz für die Community und verlässlichere Daten für Werbepartner.





